Sonntag, 7. März 2010Alice Modem WLAN 1121 DNS-Server-Problem lösen![]() Es folgt ein sehr spezielles, sehr technisches Thema. Bei Nichtgefallen bitte ignorieren. DNS-Probleme mit dem DSL-Router 1121 WLAN von Alice / Hansenet? Da lässt sich was machen. Wenn die Internet-Verbindung an sich funktioniert, sich aber keine neuen Seiten öffnen lassen (“Server nicht gefunden”), liegt das eventuell an einem Problem mit dem DNS. Anscheinend “vergisst” der Router von Alice gelegentlich, zu welchen Servern er sich verbinden muss. (Von dem Problem berichtet z.B. Sebastian Thiele.) Das Problem lässt sich auf zwei Arten lösen. "Alice Modem WLAN 1121 DNS-Server-Problem lösen" vollständig lesen Samstag, 6. März 2010Vom "Triumph der Sünde" zum "Aufstieg einer Sünderin"![]() SPIEGEL 7/2010 und 9/2010 Matthias Matusseks Titel-Geschichte “Auf Teufel komm raus” fand ich etwas belanglos, ehrlich gesagt. Das zugehörige Bild auf dem Cover rätselhaft. Rückblickend ergibt das natürlich alles einen Sinn … Beim Stern findet sich die Pose, leicht abgewandelt, übrigens in einem ganz anderen Zusammenhang. Samstag, 27. Februar 2010Ich kaufe ein A
Dass mein Humor manchmal eher pubertärer Natur ist, dürfte vielen hier bereits bekannt sein. So habe ich mich auch köstlich über den Gag bei Harald Schmidt amüsiert, als in der Sendung ein Ausschnitt aus den ZDF-Nachrichten gezeigt wurde: In Bezug auf Umweltverschmutzung in Italien sagte die Moderatorin dort, die Sicherheitskräfte seien bemüht zu verhindern, “dass das Öl in den Po gelangt.”
Hihi. In den Po! Hoho. Die Moral von der Geschicht’: Wer sich eines schlichten Gemüts erfreut, hat im Alltag mehr zu lachen: ![]() (Etwas unscharf, da bei mir gegenüber mit dem Handy fotografiert.) Mittwoch, 24. Februar 2010Trautes Heim, Glück allein
Dass irgendjemanden auf der Welt ein Foto von meinem Abendbrot interessieren könnte, daran glaube nicht einmal ich. Trotzdem fand ich meinen hübsch dekorierten Teller so dermaßen spießig-herzallerliebst, dass ich ihn der Welt nicht vorenthalten möchte:
![]() Tut mir leid, musste sein. Sonntag, 21. Februar 2010Robert Musil, Kurfürstendamm
Der Herr Mit-Blogger fliegt heute Abend nach Kanada und routinemäßig habe ich mich nach seiner Reiselektüre erkundigt. Entgegen meiner Erwartung wird er sein Exemplar des Mannes ohne Eigenschaften nicht mit über den Atlantik nehmen. Kein weiterer Anlauf also, diesen “einflussreichen Roman des 20. Jahrhunderts” endlich zu lesen!
Völlig unabhängig davon habe ich heute beim Aufräumen dieses Foto gefunden, sodass Herr Musil wenigstens ein wenig Würdigung hier im Blog erfährt: ![]() (irgendwo am Ku’damm) Ich wünsche eine gute Reise, auch ohne literarische Schwergewichte im Gepäck! Dienstag, 16. Februar 2010"long time cancer of brain"![]() Ich glaube, diese Spam-Mail ist noch schöner als die Liebesgrüße aus Moskau, die mich Anfang 2008 erreichten. Diesmal hat mich eine ältere Dame kontaktiert, die in einer noch schlimmeren Lage steckt als “Elena” damals! Wer möchte da nicht sofort helfen … I am Mrs. Susan Douglas from London. I am deaf and suffering from a long time cancer of brain. From all indications my condition is really deteriorating, and my doctors have courageously advised me that I may not live beyond the next two months. I was married to my late husband for twenty years without a child, but quite unfortunately, he died in a fatal motor accident. Eine Million für mich, der Rest an die Charity! Oder was meint Ihr? Samstag, 13. Februar 2010Der van-tastische Herr N.
Während der Herr Mit-Blogger angesichts der momentanen Misere bei Hannover 96 wenig zu lachen hat, amüsiere ich mich köstlich. Grund dafür ist der andere HSV, bei dem seit kurzem mein Lieblingsstürmer unter Vertrag steht. Dieser Herr ist Holländer, ein wenig in die Jahre gekommen und hat zuletzt nicht oft gespielt.
Warum also nennt die Hamburger MoPo ihn heute “van-tastisch”? Nun, da gibt es gewisse statistische Werte, die eine klare Sprache sprechen*. Und es gibt Szenen wie die heutige, an denen ich mich immer besonders erfreue (von unten nach oben lesen): ![]() Screenshot: tagesschau.de * 46 Tore in 85 Liga-Spielen für Manchester; 46 in 68 für Real Madrid; 18 Tore in 30 Champions League-Spielen (Quelle: Transfermarkt.de) Dienstag, 9. Februar 2010Murphy vs. Hilfiger: zwei zu null![]() Nein, die kleinen Punkte gehören nicht zum “authentic style™”. Nachdem mein Beitrag zur Parka-Problematik Anfang des Jahres gemischte Reaktionen hervorrief (man warf mir sogar Belanglosigkeit vor, was natürlich völlig abwegig ist!), folgt heute ein weiterer Text mit Schwerpunkt im Textilbereich. Die kritische Leserschaft möge es mir nach- oder einfach wegsehen. Von der Jacke kommen wir zur Hose: Die hatte nämlich einen schweren Tag, weil sie auf dem Heimweg Bekanntschaft mit dem Fußboden schloss. An beiden Knien musste sie (mit mir) leiden, als ich ein Opfer des gnadenlosen Berliner Winters geworden und auf dem allgegenwärtigen Glatteis ausgerutscht bin. Nicht sehr elegant übrigens. Damit aber nicht genug! (Dramatische Pause.) Ein paar Stunden später betätigte ich mich als Heimwerker, was bekanntlich nicht immer glücklich endet. In unserer Vorratskammer hatte sich nämlich, genährt durch die Feuchtigkeit aus dem Bad, etwas Schimmel festgesetzt, dem ich nun mit reichlich Chlor zu Leibe rückte. Waffe meiner Wahl war dabei der “Schimmel-Vernichter”, nachdem man mir im Baumarkt vom “Schimmel-Entferner” abgeraten hatte. Unter normalen Umständen Stoff für einen separaten Blog-Eintrag. Wie dem auch sei, trotz aller Vorsicht müssen einige Spritzer des Antischimmel-Wundermittels auf meine Hose gelangt sein. Wie der Fotobeweis zeigt, ist mit dem Vernichter nicht zu spaßen, sodass zwei Momente der Unachtsamkeit meiner Hose jetzt ein kleines Loch am Knie und diverse Flecken beschert haben. Wenigstens die Wand sieht aus wie neu. Wer die Überschrift nicht verstanden hat: Murphy ist der mit dem Gesetz, Hilfiger der mit den Hosen. Samstag, 30. Januar 2010"Einmal die 27c, bitte."Kaum hatten der Herr Mitbewohner und ich unsere neue WG hier in Neukölln bezogen, machte nebenan ein chinesisches Restaurant auf. Unter dem wenig kreativen Namen “China-Mann” wurde dort zunächst ein Buffet angeboten, dessen Ausdünstungen die Scheiben täglich etwas unappetitlich beschlagen ließen. Als neugierige Nachbarn haben wir das Schicksal des kleinen Lokals verfolgt und uns regelmäßig darüber ausgetauscht. So wanderte das Buffet zunächst weg vom Fenster und an eine andere Wand, um vor ein paar Tagen schließlich abgeschafft zu werden. Die äußerst spärliche Kundschaft muss jetzt á la carte ordern. Langer Rede kurzer Sinn: Genau das habe ich vorgestern auch getan. Ich wagte den Schritt in die immerfeuchte Höhle des, äh, Drachen. Fazit: Eine süß-saure Glutamat-Orgie zu einem für Neuköllner Verhältnisse überambitionierten Preis. Ich könnte die Expedition schnell vergessen, wären da nicht ein paar wirklich irritierende Erfahrungen:
Nächstes Mal wieder Döner. Oder “Enzo”, den ich heute auf dem Rückweg vom Supermarkt gesehen habe. Dienstag, 26. Januar 2010Thank you, Mr OettingerDas klingt wirklich schlimm. Ich frage mich, warum im Video so viele Schnitte sind, es wirkt allerdings echt. Jedenfalls sollte der gute Mann in Zukunft mit Übersetzern arbeiten (schwäbisch - deutsch - englisch)! via Indiskretion Ehrensache, via eye said it before, geht sonst auch überall herum … Montag, 18. Januar 2010Kopfschütteln im Copyshop![]() Symbolfoto. (CC) von loop_oh @ flickr In den vergangenen Tagen habe ich mehrfach versucht, acht Seiten Papier einzuscannen. Das Protokoll meines Scheiterns möge der Nachwelt als Mahnung dienen. Der erste Anlauf führte mich in einen benachbarten Copyshop, nachdem zwei andere Läden mich abgewiesen hatten (Scanner kaputt oder nicht vorhanden). Freundlich nahm die Chefin mein Anliegen entgegen, scannte die Dokumente und kopierte die Dateien auf meinen USB-Stick. Dann verlangte sie acht Euro. Noch unter Schock öffnete ich zu Hause die PDFs und musste feststellen, dass sie zwar in Farbe, aber merkwürdigerweise auf 75% verkleinert vorlagen. Für die weitere Verwendung weitgehend unbrauchbar. Nummer zwei auf meiner Liste war die Bibliothek der Universität. Dort geht allerdings gar nichts ohne eine Chipkarte, die mindestens zehn Euro kostet (2,50 davon Pfand). Für den Gelegenheits-Kopierer, der zu Hause einen Laserdrucker stehen hat, taugt dieses Geschäftsmodell nicht viel. Von mit der Mensakarte (oder gar Bargeld) kompatiblen Kopierern kann man an der FU Berlin nur träumen. Bleiben die Dienstleister in der Nähe der Uni. Der sympathische “Kopierladen” (allein der Name, wunderschön!) musste passen. Man hat keinen Scanner. Also machte ich mich auf den Weg zum “Copy-Center” (allein der Name, furchtbar!), wo eindeutig mehr und modernere Gerätschaften zur Verfügung stehen. Tatsächlich scannte hier eine Mitarbeiterin meine Dokumente und ließ mich sogar einen Blick auf das Ergebnis werfen: A4, keine Frage! Aus Kostengründen hatte ich mich diesmal gegen Farbe entschieden. Am heimischen Rechner (mit besserem Monitor) dann die Ernüchterung: Die haben tatsächlich schwarz-weiß gescannt, also nicht in vernünftigen Graustufen! Wenig DPI, enorm harter Kontrast, keine Grautöne. Mein Zeugnis sieht völlig anders aus als auf Papier -- und noch dazu irgendwie verdächtig. Wenn ich mogeln wollte, würde ich es mit einem derartig gescannten Dokument und Photoshop versuchen. Fassen wir zusammen: - nicht jeder Copyshop kann (oder will) scannen - Scannen in Farbe kostet aus unerfindlichen Gründen ca. einen Euro pro Seite - schwarz-weiß bedeutet wirklich schwarz-weiß (nicht etwa Graustufen) - A4 ist nicht A4, oder jedenfalls nicht immer Ich war so verärgert, dass ich beinahe einen Scanner gekauft hätte. Jetzt überlege ich, stattdessen direkt einen Copyshop zu eröffnen. Freitag, 15. Januar 2010Leseliste (Teil 1)![]() Weihnachten werden so viele Bücher verschenkt wie sonst nie. Demnach sollten in der Zeit nach Weihnachten auch besonders viele gelesen werden, oder etwa nicht? In meinem Fall besteht dieser Zusammenhang, weshalb ich an dieser Stelle ein paar Empfehlungen weitergeben möchte. Sudhir Venkatesh: Gang Leader For A Day Aus Freakonomics kannte ich die Geschichte des Sozialforschers Venkatesh, der sich über Jahre hinweg aus nächster Nähe mit einer Crack-Gang beschäftigt hat. Eine solche Gang stand auch in der ersten Staffel der von mir sehr verehrten Fernsehserie The Wire im Mittelpunkt. Meine Erwartungen an das Buch waren also hoch -- und wurden nicht enttäuscht. Der Fokus liegt weniger auf Fakten und Statistiken (á la Freakonomics), sondern auf der ganz persönlichen und schnörkellosen Erzählung des Autors. Roberto Saviano: Gomorrha. Reise in das Reich der Camorra Savianos Buch über die beängstigenden Verstrickungen der italienischen Camorra stand schon lange auf meiner Liste, den hoch gelobten Film kenne ich immer noch nicht. Die hier geschilderten Verhältnisse sind jedenfalls atemberaubend, der Mut des Autors bewundernswert. Was mich etwas gestört hat, ist die mäandernde Erzählweise und etwas sehr bildhafte Sprache. Vielleicht lag das aber auch einfach daran, dass ich direkt vorher den sehr ‘straight’ geschriebenen Bericht aus den USA gelesen hatte. Gerald Braunberger: Keynes für Jedermann John Maynard Keynes ist der Name, der fest mit nachfrage-orientierter Wirtschaftspolitik verbunden ist (vgl. Keynesianismus). Gerade in Zeiten von Konjunkturpaketen in Milliardenhöhe kann es also nicht schaden, sich mit Leben und Werk des großen Denkers zu befassen. Die erste Hälfte des Buches behandelt Keynes’ Leben und ist alleine den Kauf wert: Was dieser Mann an Brillanz, Vielseitigkeit und Lebensfreude zu bieten hatte, nötigt einem wirklich Respekt ab. Die Teile zwei und drei, “Werk” und “Wirkung”, habe ich noch nicht gelesen. Autor Braunberger schreibt aber sonst für den Wirtschaftsteil der FAZ, sollte also die nötige Portion Fachwissen und Präzision mitbringen.
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