Ein Wochenende in Dresden

Dresdner Panorama

Theorie und Praxis: Panorama Dresden von der Kuppel der Frauenkirche

Letztes Wochenende haben die verehrte Mit-Bloggerin und ich uns Dresden angeschaut. Wie auf dem obigen Foto leicht zu erkennen, war das Wetter alles andere als berauschend. Winterlicher Nebel ließ uns die Wärme suchen: Ich habe das Gefühl, kaum ein Museum ausgelassen zu haben. Dabei meinte die Stadt es nicht gut mit uns. Im Zwinger war alles bis auf die Porzellansammlung geschlossen, das Schloss wurde kräftig renoviert.

Nichtsdestotrotz lautet unser Fazit: Auch für kulturell und baulich verwöhnte Berliner lohnt sich ein Ausflug an die Elbe! Allein die Sammlungen im Neuen und Historischen Grünen Gewölbe sind schon fast die Fahrt wert. Aus heutiger Sicht wirkt ein Großteil der Exponate ganz schön skurril: Miniaturen in Kirschkernen, Goldbesteck mit Griffen aus Korallen, schier endlose Sammlungen farblich sortierter Juwelen. Trotzdem war es spannend, die Preziosen zu bestaunen – und wie beeindruckt Zeitgenossen gewesen sein müssen, lässt sich erahnen. (Fotos waren natürlich verboten…)

Bekannt aus Funk und Fernsehen: Der Goldene Reiter

Bekannt aus Funk und Fernsehen: Der Goldene Reiter

Nachdem mich ein paar Tage vorher jemand völlig ohne Ironie auf die „jetzt ja wieder zugängliche“ Frauenkirche hingewiesen (!) hatte, haben wir uns die natürlich auch angeschaut… Über den Stil der Innengestaltung kann man streiten, über den Ausblick von oben kaum. Verdammter Nebel!

Weniger offensichtliche Tipps für Dresden: Das (insgesamt etwas biedere) Stadtmuseum bietet ein paar Highlights, u.a. was den Umgang mit der Bombardierung angeht, und Seilbahnfahren in Loschwitz macht Spaß. Wenn das Wetter ein bisschen besser gewesen wäre, hätten wir bestimmt auch das Panorama vom Neustädter Elbufer mehr genossen.

Kulinarische und abendliche Empfehlungen: Lila Soße macht sehr leckere und originell (in Weck-Gläsern) servierte deutsche Küche; danach waren wir sehr zufrieden mit den Drinks in Frank’s Bar; die Pastamanufaktur hält, was sie verspricht; im Brauhaus am Waldschlösschen hat uns ein Zwickel auch zum Mittagessen geschmeckt; sehr gerne gesessen haben wir auch im Scheunecafé und im Wohnzimmer.

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