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	<description>bloggen über alles und nichts</description>
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		<title>2x Cross-Promotion</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 15:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Inzwischen ist es schon wieder eine Weile her, aber ich wollte es hier auch erwähnen: Zwei Drittel der unkewl-Redaktion (darunter 100% der momentan tatsächlich hier aktiven Personen, aber ich will nicht zu viel meckern) kamen zu 15 minutes of fame im Weser-Kurier! Den Artikel gibt es nicht online beim WK, aber mit freundlicher Genehmigung der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen ist es schon wieder eine Weile her, aber ich wollte es hier auch erwähnen: Zwei Drittel der unkewl-Redaktion (darunter 100% der momentan tatsächlich hier <em>aktiven</em> Personen, aber ich will nicht zu viel meckern) kamen zu <strong>15 minutes of fame im Weser-Kurier</strong>!</p>
<p>Den Artikel gibt es nicht online beim WK, aber mit freundlicher Genehmigung der Zeitung hier direkt bei uns:</p>
<p><a href="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/stammtisch.png" rel="lightbox[377]" title="2x Cross-Promotion"><img alt="Stammtisch (WK)" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/stammtisch-405x440.png" width="405" height="440" /></a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Außerdem habe ich jetzt leider noch einen Grund, dieses Blog schändlich zu vernachlässigen. Mit einer Gruppe von Mit-Doktoranden bin ich seit neuestem aktiv als &#8220;Science Blogger&#8221; (nennt man das so?)&#8230;</p>
<p>Unter dem etwas unbescheidenen Namen <a title="IR Blog" href="http://irblog.eu"><strong>IR Blog</strong></a> (International Relations Blog) wollen wir ab jetzt über Fachthemen schreiben, aber auch den Alltag als Doktorand. Wir freuen uns über alle, die vorbei schauen!</p>
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		<title>Ein Wochenende in Dresden</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 14:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Wochenende haben die verehrte Mit-Bloggerin und ich uns Dresden angeschaut. Wie auf dem obigen Foto leicht zu erkennen, war das Wetter alles andere als berauschend. Winterlicher Nebel ließ uns die Wärme suchen: Ich habe das Gefühl, kaum ein Museum ausgelassen zu haben. Dabei meinte die Stadt es nicht gut mit uns. Im Zwinger war [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_359" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><a href="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2013/02/dd-panorama.jpg" rel="lightbox[357]" title="Ein Wochenende in Dresden"><img class="size-medium wp-image-359" alt="Dresdner Panorama" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2013/02/dd-panorama-440x217.jpg" width="440" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Theorie und Praxis: Panorama Dresden von der Kuppel der Frauenkirche</p></div>
<p style="text-align: left;">Letztes Wochenende haben die verehrte Mit-Bloggerin und ich uns Dresden angeschaut. Wie auf dem obigen Foto leicht zu erkennen, war das Wetter alles andere als berauschend. Winterlicher Nebel ließ uns die Wärme suchen: Ich habe das Gefühl, kaum ein Museum ausgelassen zu haben. Dabei meinte die Stadt es nicht gut mit uns. Im Zwinger war alles bis auf die Porzellansammlung geschlossen, das Schloss wurde kräftig renoviert.</p>
<p style="text-align: left;">Nichtsdestotrotz lautet unser Fazit: Auch für kulturell und baulich verwöhnte Berliner lohnt sich ein Ausflug an die Elbe! Allein die Sammlungen im <a title="SKD: Grünes Gewölbe" href="http://www.skd.museum/en/museums-institutions/residenzschloss/gruenes-gewoelbe/index.html">Neuen und Historischen Grünen Gewölbe</a> sind schon fast die Fahrt wert. Aus heutiger Sicht wirkt ein Großteil der Exponate ganz schön skurril: Miniaturen in Kirschkernen, Goldbesteck mit Griffen aus Korallen, schier endlose Sammlungen farblich sortierter Juwelen. Trotzdem war es spannend, die Preziosen zu bestaunen &#8211; und wie beeindruckt Zeitgenossen gewesen sein müssen, lässt sich erahnen. (Fotos waren natürlich verboten&#8230;)</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-357"></span></p>
<div id="attachment_367" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><a href="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2013/02/dd-reiter.jpg" rel="lightbox[357]" title="Ein Wochenende in Dresden"><img class="size-medium wp-image-367" alt="Bekannt aus Funk und Fernsehen: Der Goldene Reiter" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2013/02/dd-reiter-440x440.jpg" width="440" height="440" /></a><p class="wp-caption-text">Bekannt aus Funk und Fernsehen: Der Goldene Reiter</p></div>
<p>Nachdem mich ein paar Tage vorher jemand völlig ohne Ironie auf die &#8220;jetzt ja wieder zugängliche&#8221; <a title="Frauenkirche Dresden" href="http://www.frauenkirche-dresden.de/">Frauenkirche</a> hingewiesen (!) hatte, haben wir uns die natürlich auch angeschaut&#8230; Über den Stil der Innengestaltung kann man streiten, über den Ausblick von oben kaum. Verdammter Nebel!</p>
<p>Weniger offensichtliche Tipps für Dresden: Das (insgesamt etwas biedere) <a title="Stadtmuseum Dresden" href="http://www.stmd.de/">Stadtmuseum</a> bietet ein paar Highlights, u.a. was den Umgang mit der Bombardierung angeht, und <a title="Dresdner Bergbahnen" href="http://www.dresdner-bergbahnen.de/">Seilbahnfahren in Loschwitz</a> macht Spaß. Wenn das Wetter ein bisschen besser gewesen wäre, hätten wir bestimmt auch das Panorama vom Neustädter Elbufer mehr genossen.</p>
<p>Kulinarische und abendliche Empfehlungen: <a title="Lila Soße Dresden" href="http://www.lilasosse.de/">Lila Soße</a> macht sehr leckere und originell (in Weck-Gläsern) servierte deutsche Küche; danach waren wir sehr zufrieden mit den Drinks in <a title="Frank's Bar Dresden" href="http://franksbar.de/">Frank&#8217;s Bar</a>; die <a title="Pastamanufaktur Dresden" href="http://diepastamanufaktur.de/">Pastamanufaktur</a> hält, was sie verspricht; im <a title="Brauhaus am Waldschlösschen Dresden" href="http://www.waldschloesschen.de/">Brauhaus am Waldschlösschen</a> hat uns ein Zwickel auch zum Mittagessen geschmeckt; sehr gerne gesessen haben wir auch im <a title="Scheunecafé Dresden" href="http://www.scheunecafe.de/">Scheunecafé</a> und im <a title="Wohnzimmer Dresden" href="http://www.wohnzimmer-dresden.de/">Wohnzimmer</a>.</p>
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		<title>Bücher</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2013 19:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[buecher]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man so will, schreibe ich gerade ein Buch. Na gut, ich schreibe nicht im engeren Sinne des Wortes gerade heute oder diese Woche daran, aber ich bereite es doch vor. So eine Dissertation hat schließlich üblicherweise den Umfang eines ganzen Buchs, und in vielen Fällen erscheint sie auch als solches. Daran haben weder Digitalisierung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_333" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><img class="size-medium wp-image-333" alt="Bücher-Symbolbild" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2013/01/Old_book_bindings-440x293.jpg" width="440" height="293" /><p class="wp-caption-text">Super-Symbolbild <a title="Wikimedia" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Old_book_bindings.jpg?uselang=de">(CC-by-sa) Wikimedia Commons</a></p></div>
<p>Wenn man so will, schreibe ich gerade ein Buch. Na gut, ich schreibe nicht im engeren Sinne des Wortes gerade heute oder diese Woche daran, aber ich bereite es doch vor. So eine Dissertation hat schließlich üblicherweise den Umfang eines ganzen Buchs, und in vielen Fällen erscheint sie auch als solches. Daran haben weder Digitalisierung noch <a title="Wikipedia: Open Access" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Access">Open Access-Bewegung</a> bis jetzt fundamental etwas geändert. Auch meine Promotionsschrift, sollte sie denn innerhalb der nächsten Jahre irgendwann fertig werden, hat also Chancen, einmal als gedrucktes Buch in einem Regal zu landen.</p>
<p>Ich war auch schon als Herausgeber an einem Sammelband beteiligt, der altmodisch auf Papier erschienen ist. Das ganze ist ein wissenschaftliches Fachbuch, also versteht mich nicht falsch: <em>Wirklich</em> l<em>esen</em> tun das nicht viele Menschen! Aber gedruckt ist es, und über <a title="WorldCat" href="http://www.worldcat.org/">WorldCat</a> kann ich sehen, dass unser Werk in Bibliotheken auf mehreren Kontinenten steht. <em>Auf mehreren Kontinenten, Mama hast du das gesehen!?</em></p>
<p><span id="more-309"></span></p>
<p>Als ich im Sommer 2011 die gute Nachricht bekommen habe, dass es mit der Publikation wirklich klappen wird, stand ich gerade <a title="LSE Library" href="https://www.google.de/search?q=lse+library&amp;hl=en&amp;tbm=isch">in einer sehr großen Fachbibliothek</a> und dachte voller Stolz (oder Eitelkeit): Wie cool, dass ich hier vielleicht auch bald vertreten bin. Und ein paar Jahre vorher, in einer der ersten Sitzungen im ersten Semester an der Uni, habe ich den neuen Kommilitonen erzählt, dass ich am liebsten einmal als Autor leben würde.</p>
<p>Obwohl ich ein großer Fan modernen Gadgets und liebend gern ein &#8220;Early Adopter&#8221; bin, besitze ich keinen eBook-Reader. Das liegt zu einem gewissen Grad daran, dass ich die Technik noch nicht für ausgereift halte, vor allem wenn man auch wissenschaftliche Papiere darauf lesen will. Aber ein Grund ist sicher auch, dass Bücher für mich irgendeinen diffusen emotionalen Wert haben. Ich kaufe mehr, als ich eigentlich gerade lesen kann &#8211; habe aber trotzdem viel zu wenige. Ich bin bei weitem kein literarisch gebildeter Mensch, habe aber schon die Erfahrung gemacht, wie Bücher begeistern, bewegen oder inspirieren können.</p>
<p>Nun hat meine Heimatgemeinde im Winter <a title="Freunde der Stadtbibliothek Springe" href="http://www.freundeskreis-stadtbibliothek-springe.de/2012/11/25/stellungnahme-zu-den-sparvorschlagen-der-stadt-springe/">laut überlegt, die Stadtbibliothek zu schließen</a>. Von dort habe ich im Laufe meiner Kindheit bestimmt Hunderte Bücher geliehen, die im Urlaubsgepäck oft für die Mehrheit des Gewichts verantwortlich waren. Obwohl meine Eltern auch eine Menge Bücher zu Hause haben &#8211; so wirklich kindgerecht waren die meisten nicht. Und eine Menge andere Menschen haben erst gar keine Auswahl im Regal.</p>
<p>Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht wahnsinnig viele Leute für den Erhalt einer Kleinstadt-Bibliothek auf die Straße gehen würden. Kinder vermutlich auch nicht. Sollten sie aber! Weniger Bücher heißt: weniger Leser. Weniger Leser heißt: weniger Menschen, die auch gerne schreiben möchten. Weniger Autoren. Weniger gute Bücher, egal ob gedruckt oder elektronisch.</p>
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		<title>Zweitausendundzwölf</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 11:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[meta]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele haben ihr Studium abgeschlossen oder anderweitig neue Abschnitte angefangen. Bei mir selbst ist der Übergang sanft (gleiche Stadt, gleiche Branche), bei anderen aufregender. Klassentreffen werden interessanter, weil die Biographien auseinander gehen. Ich bin neugierig. Gehälter werden überwiesen (und mehr oder weniger offen diskutiert). Pläne geschmiedet. Allerdings führen die hinter den Gehältern steckenden Jobs dazu, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-296" alt="Mauritius 2012" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/12/mauritius2012-440x330.jpg" width="440" height="330" /></p>
<p>Viele haben ihr Studium abgeschlossen oder anderweitig neue Abschnitte angefangen. Bei mir selbst ist der Übergang sanft (gleiche Stadt, gleiche Branche), bei anderen aufregender. Klassentreffen werden interessanter, weil die Biographien auseinander gehen. Ich bin neugierig.</p>
<p>Gehälter werden überwiesen (und mehr oder weniger offen diskutiert). Pläne geschmiedet. Allerdings führen die hinter den Gehältern steckenden Jobs dazu, dass Ideen schwieriger umzusetzen sind. Einiges haben wir vielleicht schon zum letzten Mal gemacht? Ich bin gespannt.</p>
<p>2012 hat Verlobungen, Hochzeiten und leider auch Tode gebracht, die mir näher gegangen sind als alle vorherigen. Ich bin froh und traurig.</p>
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		<title>Ich teste jetzt mal Drive Now</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Dec 2012 17:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Carsharing ist einfach eine gute Idee für große Städte, finde ich. Seit längerer Zeit will ich das schon ausprobieren, obwohl ich hier in Berlin ja sowieso eine Dauerkarte für den öffentlichen Nahverkehr habe. Manchmal wäre es einfach praktisch, ein Auto nutzen zu können: Viel Gepäck, Freunde ohne Ticket, Bus kommt nicht&#8230; Die beste Werbung für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_269" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><img class="size-medium wp-image-269" alt="Drive Now Karte Berlin" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/12/drive-now-test-440x245.png" width="440" height="245" /><p class="wp-caption-text">Viele kleine Autos: So sieht Berlin für &#8220;Drive Now&#8221;-Nutzer aus</p></div>
<p>Carsharing ist einfach eine gute Idee für große Städte, finde ich. Seit längerer Zeit will ich das schon ausprobieren, obwohl ich hier in Berlin ja sowieso eine Dauerkarte für den öffentlichen Nahverkehr habe. Manchmal wäre es einfach praktisch, ein Auto nutzen zu können: Viel Gepäck, Freunde ohne Ticket, Bus kommt nicht&#8230;</p>
<p>Die beste Werbung für solche Angebot ist schlicht und ergreifend die Präsenz im Straßenbild. Da gibt es in Berlin nur zwei ernsthafte Kandidaten: <a title="CAR2GO" href="https://www.car2go.com/">CAR2GO</a> mit seiner Smart-Flotte gegen <a title="Drive Now" href="https://de.drive-now.com/">Drive Now</a> von BMW. Ich habe mich für letztes entschieden. Die Minis und 1er-BMWs der Firma sind nämlich nicht nur etwas praktischer als Smarts, sondern stehen nach meiner Erfahrung auch häufiger in Neukölln (Wohnung) und Dahlem (Uni) herum.</p>
<p><span id="more-268"></span></p>
<p>Außerdem klebt Drive Now den zur Nutzung nötigen RFID-Chip direkt auf den Führerschein, was einfach praktischer ist als eine weitere Karte im Portemonnaie. (Auch wenn ich kaum glauben kann, dass man offizielle Dokumente so modifizieren darf.)</p>
<p>Die Registrierung geht zügig im Internet, dann folgt aber der Flaschenhals: Neukunden müssen bei BMW oder Sixt vorstellig werden. Dort ist dann eine Unterschrift fällig und der oben erwähnte Sticker wird aufgeklebt. Hat bei mir nicht lange gedauert, wirkt aber irgendwie anachronistisch. Zumal bei meiner frisch installierten <a title="Google Play: Drive Now" href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.dn.drivenow&amp;hl=de">App fürs Telefon</a> ausgerechnet die Suche nach der nächstgelegen Filiale &#8220;noch nicht&#8221; funktioniert&#8230;</p>
<p>Bleibt die Frage nach den Kosten. Mit 30 Cent pro Minute &#8211; Benzin und Parken inklusive &#8211; ist die Sache kein Schnäppchen, aber billiger als ein Taxi. Autos lassen sich entweder reservieren oder (bei Verfügbarkeit) ganz spontan nutzen. Erstmalig anmelden kann man sich für 10 Euro (inkl. 15 Freiminuten), wenn man sich werben lässt. Eine Online-Suche nach &#8220;Drive Now Gutschein-Code&#8221; o.ä. führt da weiter. Dabei profitiert auch der Werbende von 30 Freiminuten.</p>
<p>PS. Ihr könntet natürlich auch den Code <a title="Drive Now Registrierung" href="https://de.drive-now.com/php/metropolis/registration/?L=0&amp;language=de_DE&amp;prc=OMVLBGBWRM">OMVLBGBWRM</a> nehmen&#8230;</p>
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		<title>Medien-Menü</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 15:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Blog von Christoph Koch gibt es eine Rubrik namens &#8220;Mein Medien-Menü&#8220;. Dort &#8220;stellen interessante Menschen ihre Lese-, Seh- und Hörgewohnheiten vor&#8221;. Ich will jetzt nicht behaupten, ein interessanter Mensch zu sein &#8211; aber Gewohnheiten habe ich auch&#8230; (1) Lesen auf Papier Am längsten abonniert habe ich den SPIEGEL, bin aber (wie viele Leser) der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-259" title="Medien-Menü" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/11/medienmenue.png" alt="" width="440" height="191" /></p>
<p>Im Blog von Christoph Koch gibt es eine Rubrik namens &#8220;<a title="christoph-koch.net" href="http://www.christoph-koch.net/category/was-ich-lese/">Mein Medien-Menü</a>&#8220;. Dort &#8220;stellen interessante Menschen ihre Lese-, Seh- und Hörgewohnheiten vor&#8221;. Ich will jetzt nicht behaupten, ein interessanter Mensch zu sein &#8211; aber Gewohnheiten habe ich auch&#8230;</p>
<p><span id="more-159"></span></p>
<h3>(1) Lesen auf Papier</h3>
<p>Am längsten abonniert habe ich den <em>SPIEGEL</em>, bin aber (<a title="Sprengsatz" href="http://www.sprengsatz.de/?p=3897">wie viele Leser</a>) der Meinung, das dort früher irgendwie alles besser war. Seit kurzem kommt außerdem die <em>Süddeutsche Zeitung</em> ins Haus, allerdings nur freitags und samstags. Das hat den Vorteil, dass ich nicht im Papier ersticke, aber das famose SZ-Magazin und die dicke Wochenende-Ausgabe bekomme.</p>
<p>Das wichtigste Abo ist allerdings der <em>Economist</em>. Zwar bin ich öfters politisch anderer Meinung, aber die Briten recherchieren einfach viel, behandeln die verschiedensten Temen und haben dann auch noch einen herrlich trockenen Stil. Der <em>Guardian Weekly</em> ist eine gute Ergänzung &#8211; politisch weiter links, mit mehr Blick auf soziale Themen und Kultur. Beide zusammen füllen bei mir ganze Wunschlisten mit ihren Buch-Rezensionen.</p>
<p>An <em>Brand Eins</em> habe ich mich leider eines Tages irgendwie satt gelesen und das Abo nicht mehr verlängert. Für den Nerd in mir kaufe ich ab und an eine <em>c&#8217;t</em> am Kiosk. Unterwegs gerne die <em>FAZ</em> oder <em>Sonntagszeitung</em>; mit der <em>Zeit</em> werde ich einfach nicht warm. Insgesamt möchte ich die Abos auf Papier nicht missen, auch wenn der permanente Stapel an &#8220;noch zu lesenden&#8221; Artikeln manchmal frustrierend ist.</p>
<p>Was bei dieser Auflistung natürlich noch fehlt sind die ganzen Bücher und Fachartikel, die ich privat und/oder &#8220;akademisch&#8221; lese. Irgendwann werde ich von meinem Versuch berichten, das alles effizienter zu organisieren &#8211; aber vorher muss ich diesen Anlauf auch unternehmen&#8230;</p>
<h3>(2) Lesen im Netz</h3>
<p>Im Browser habe ich oben eine Leiste mit Links zu häufig angesteuerten Seiten. Zuerst stehen dort <a title="faz.net" href="http://www.faz.net">FAZ.net</a>, <a title="Süddeutsche Zeitung" href="http://sz.de">SZ.de</a>, <a href="http://www.zeit.de">Zeit.de</a>, <a title="Heise" href="http://heise.de">heise.de</a>. Ehrlich gesagt lese ich nicht oft im Detail, sondern begnüge mich mich mit einem schnellen Überblick. <a title="SPIEGEL ONLINE" href="http://www.spiegel.de">SPON</a> darf wegen des hohen Ablenkungs-Potentials nicht in die Leiste, aber manchmal steuere ich die Seite &#8220;manuell&#8221; an und scanne die Überschriften. Damit ist der deutsche Nachrichten-Mainstream abgedeckt, was niemanden überraschen dürfte.</p>
<p>Zwei weitere Angebote sind wichtige Anlaufstellen für mich: Reddit und der Google Reader. <a title="Reddit" href="http://www.reddit.com">Reddit </a>ist dabei ganz klar auf Unterhaltung ausgerichtet. Ich habe einen Account und die Startseite dahingehend angepasst, dass sie (für meinen Geschmack) noch mehr &#8220;Spannung, Spiel und Spaß&#8221; liefert als sowieso schon. Ein riesiger Zeitfresser, vor allem wenn man sich noch selbst in Diskussionen einbringt (was ich allerdings kaum tue)&#8230;</p>
<p>Beim <a title="Google Reader" href="http://www.google.de/reader/">Reader</a> habe ich nicht mehr so viele RSS Feeds abonniert <a title="unkewl: Entspannung im digitalen Zeitalter" href="http://unkewl.de/blogarchiv/text/425-Entspannung-im-digitalen-Zeitalter.html">wie zu früheren Zeiten</a>. Nachdem ich festgestellt habe, dass Entertainment-Sammel-Blogs mich extrem ablenken (und oft nur alten Kram recyclen), ist mein Schwerpunkt bei den digitalen Abonnements Richtung Text und Seriosität gewandert. Eine besonders ergiebige Quelle für vielseitigen, schlauen Input ist <a title="The Browser" href="http://thebrowser.com/">The Browser</a>, wo jeden Tag viele spannende Empfehlungen kommen. <a title="Marginal Revolution" href="http://marginalrevolution.com/">Marginal Revolution</a> ist toll für Wirtschaftsthemen und mein Maßstab dafür, wie man als Akademiker unterhaltsam und produktiv bloggt. Die deutsche Blogosphäre ist bei mir momentan stark unterrepräsentiert, was ich aber gerne wieder ändern möchte. (Tipps?)</p>
<p>Etwas aus dem Raster fallen meine Comic-Abos: <a title="Dilbert.com" href="http://dilbert.com/strips/">Dilbert</a>, <a title="JL8" href="http://jl8comic.tumblr.com/">JL8</a>, <a title="SMBC" href="http://www.smbc-comics.com/">Saturday Morning Breakfast Cerial</a>, <a title="xkcd" href="http://xkcd.com">xkcd</a>, <a title="ahoi polloi" href="http://ahoipolloi.blogger.de/">ahoi polloi</a> und <a title="Piled Higher and Deeper" href="http://phdcomics.com">PHD Comics</a> sind einfach eine tolle Abwechslung, auch für &#8220;zwischendurch&#8221; in der U-Bahn.</p>
<p>Der entscheidende Satz zum produktiven/effizienten Lesen im Internet ist: &#8220;<a title="Matt Might: Tips and Tricks" href="http://matt.might.net/articles/productivity-tips-hints-hacks-tricks-for-grad-students-academics/#procrastination">Dump polling as a web-surfing style</a>&#8220;. RSS Feeds sind einfach großartig, weil man eben nicht mehr auf Verdacht die &#8220;Favoriten&#8221; im Browser ansteuern muss, sondern einfach ab und an an zentraler Stelle nachschauen kann, welche Beiträge neu dazu gekommen sind. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich automatisch weniger Zeit im Web verbringe. Doch zumindest habe ich auch in &#8220;unproduktiven&#8221; Phasen das Gefühl, meine Aufmerksamkeit nicht völlig zu verschwenden.</p>
<h3>(3) Gucken &amp; Hören</h3>
<p>Ich kann micht nicht erinnern, wann ich mir im Fernsehen zuletzt gezielt eine Sendung angeschaut habe, die keine Sportübertragung war. Das soll jetzt keine modische Anti-TV-Attitüde zur Schau stellen. Streng genommen schaue ich gerne Fernsehprogramme, nämlich amerikanische Serien und z.B. die <a title="The Daily Show" href="http://www.thedailyshow.com/">Daily Show</a>. Nur eben nicht &#8220;live&#8221;, sondern bei Interesse auf DVD oder via Internet.</p>
<p>Radios habe ich jahrelang überhaupt nicht genutzt oder (in Autos) sogar zornig angebrüllt, wenn nichtmal der aktuell lustige Trash-Hit sondern überall nur Werbung oder &#8211; noch schlimmer &#8211; Moderation kam. In letzter Zeit höre ich am Frühstückstisch der Lieblings-Gastbloggerin öfter Funkhaus Europa oder Deutschlandradio. Ich bin kein Fan, aber zumindest nicht mehr so genervt von der ganzen Branche wie früher.</p>
<p>Was ich dann noch erwähnen sollte ist Spotify. Vor zwei Jahren habe ich schon <a title="unkewl: Spotify vs Simfy" href="http://unkewl.de/blogarchiv/text/396-Alles-immer-ueberall-Spotify-vs.-Simfy.html">jubiliert, dass nun alles besser wird</a>. Fakt ist: Statt mich auf Youtube über die GEMA aufzuregen, kann ich jetzt bei Spotify alles hören, was ich weder als CD habe noch als MP3 zu kaufen bereit bin. (Die müssen denken, ich sei der weltgrößte Liebhaber von Rap und Mainstream-Pop&#8230;)</p>
<p>Viel mehr aber auch nicht. Möglichkeiten, neue Musik zu entdecken, nutze ich viel zu wenig. Blöd auch, dass ich zwar jeden Monat etwas Geld in den werbefreien Pro-Account stecke, die <a title="Pitchfork: Making Cents" href="http://www.pitchfork.com/features/articles/8993-the-cloud/">Vergütung für Künstler aber trotzdem lächerlich geringt ist</a>. Aber das ist ein anderes Thema&#8230;</p>
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		<title>Kino: 3ZKB, Savages, Skyfall</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2012 10:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[popkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Herbst habe ich bisher drei Filme geschaut (nicht in 3D), die allesamt empfehlenswert sind: &#8220;3 Zimmer, Küche, Bad&#8221;, &#8220;Savages&#8221; und &#8220;Skyfall&#8221;. 3 Zimmer, Küche, Bad ist eine deutsche Komödie rund um Menschen in ihren 20ern auf Wohnungssuche. Wobei es natürlich eigentlich nicht um wirklich um Umzüge geht. Der (vor allem Berliner) Wohnungsmarkt ist nur [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/11/kinokarten1.jpg" rel="lightbox[215]" title="Kinokarten Herbst 2012"><img class="aligncenter size-medium wp-image-219" title="Kinokarten Herbst 2012" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/11/kinokarten1-440x330.jpg" alt="Kinokarten Herbst 2012" width="440" height="330" /></a></p>
<p>Im Herbst habe ich bisher drei Filme geschaut (<a title="unkewl: 3D, och nee" href="http://unkewl.de/blog/3d-film-ist-enttaeuschend/">nicht in 3D</a>), die allesamt empfehlenswert sind: &#8220;3 Zimmer, Küche, Bad&#8221;, &#8220;Savages&#8221; und &#8220;Skyfall&#8221;.</p>
<p><span id="more-215"></span></p>
<p><a title="3ZKB - offizielle Website" href="http://3zkb-film.de/"><strong>3 Zimmer, Küche, Bad</strong></a> ist eine deutsche Komödie rund um Menschen in ihren 20ern auf Wohnungssuche. Wobei es natürlich eigentlich nicht um wirklich um Umzüge geht. Der (vor allem Berliner) Wohnungsmarkt ist nur der Aufhänger, um eine Geschichte über Beziehungen und Selbstfindung zu erzählen. Das ganze ist sehr sympathisch besetzt und mit der richtigen Mischung aus Gags und Ernsthaftigkeit inszeniert. Eigentlich alle Kommentare aus Freundeskreis und Familie liefen auf das gleiche Fazit hinaus: &#8220;Sehr schöner Film und erschreckend realistisch.&#8221;</p>
<p><a title="Savages - offizielle Website" href="http://movies.universal-pictures-international-germany.de/savages/"><strong>Savages</strong></a> handelt von drei lebensfrohen und hübsch anzusehenden Kaliforniern, die Bett und Business teilen &#8211; wobei letzteres sich um sehr hochwertiges Marihuana dreht. Das geht natürlich nicht lange gut: Ein mittelamerikanisches Kartell macht ein Angebot, das man eigentlich nicht ablehnen kann. Es folgen Kidnapping, Überfälle und sonstige Gewalttaten. Regie hat Oliver Stone, Blake Lively spielt die Muse der &#8220;guten&#8221; Indie-Dealer, außerdem treten noch John Travolta, Benicio del Toro und Salma Hayek auf. Mir hat der Film gut gefallen, das geht aber je nach Toleranz für Gewalt und Oliver-Stone-Stil <a title="Rotten Tomatoes: Savages" href="http://www.rottentomatoes.com/m/savages_2012/">definitiv nicht allen so</a>. Autor Don Winslow <a title="SZ Magazin: Interview mit Don Winslow" href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/drucken/text/38425">scheint jedenfalls ein interessanter Kerl zu sein</a> und den Vorgänger-Roman &#8220;Power of the Dog&#8221; finde ich (nach den ersten 180 Seiten) mitreißen.</p>
<p><a title="Skyfall - offizielle Website" href="http://www.skyfallfilm.de"><strong>Skyfall</strong></a> brauche ich hier wohl nicht erklären, oder? James Bond ist zurück. Warum nicht jeder die Daniel-Craig-Filme liebt, wird hier wieder deutlich. Sie sind einfach viel weniger locker-flockig als in früheren Varianten, mit dunkleren Themen und mehr Selbstzweifel. Für meinen Geschmack ist der Neustart aber gelungen und die Grundlagen von Bond werden nach wie vor bedient: hanebüchene Handlung, tolle Autos und exotische Orte, abwechselnd Flirts und Action. Stimmt schon, dass der neue Film nicht viel Sex-Appeal bietet (abgesehen von Javier Bardem?), dafür gibt es wieder mehr Humor wie in den herrlichen Szenen mit dem alten Aston Martin oder bei den (etwas vorhersehbaren) Twists gegen Ende.</p>
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		<title>Meine Nacht mit Barack 2012</title>
		<link>http://unkewl.de/blog/meine-nacht-mit-barack-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2012 18:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie neulich angekündigt, konnte ich Tickets für die von Telekom, ZDF und Co. veranstaltete Wahlparty in der Französischen Straße ergattern. Dort war ich zusammen mit W., S., T. &#38; Kollegen und es wurde ein großer Spaß. Man möge mir die Kürze des Berichts verzeihen, aber der fehlende Nachtschlaf und lange Tag im Büro fordern ihren [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie neulich angekündigt, konnte ich Tickets für die von Telekom, ZDF und Co. veranstaltete Wahlparty in der Französischen Straße ergattern. Dort war ich zusammen mit W., S., T. &amp; Kollegen und es wurde ein großer Spaß.</p>
<div id="attachment_195" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><a href="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/11/wahlparty1.jpg" rel="lightbox[193]" title="Wahlparty"><img class="size-medium wp-image-195" title="Wahlparty" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/11/wahlparty1-440x330.jpg" alt="" width="440" height="330" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Blick ins ZDF-Fernsehstudio, von wo unermüdlich gesendet wurde&#8230;</p></div>
<p style="text-align: left;">Man möge mir die Kürze des Berichts verzeihen, aber der fehlende Nachtschlaf und lange Tag im Büro fordern ihren Tribut.<span id="more-193"></span></p>
<p style="text-align: left;">Also: Um halb zwölf nachts kamen wir an und beinahe ohne Wartezeit hinein &#8211; vielen anderen ging es später deutlich schlechter im Schneeregen. Drinnen die erste Überraschung: Markus Lanz lachte nicht nur einfach so vom Lastwagen vor der Tür, sondern war tatsächlich auf Sendung. Wegen der mäßigen Akustik war davon aber nicht allzu viel zu hören.</p>
<p style="text-align: left;">Im hinteren Saal der Telekom-Repräsentanz wartete der wahre Schatz für mittellose Jung-Akademiker: Chili, Hot Dogs, Mini-Burger, Nudeln, French fries, Muffins, Doghnuts. Ich habe alles probiert und auch die Getränke getestet. Perioden der Langeweile ließen sich famos überspielen, entweder durch neues Essen und Trinken oder mit Hilfe der freundlichen Servicekräfte, die per Umfrage auf dem iPad unsere Zufriedenheit mit dem Event ermitteln wollten. Haben wir dann, in grober Missachtung guten Forschungsdesigns, gleich zweimal bei verschiedenen Testern gemacht.</p>
<div id="attachment_196" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><a href="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/11/wahlparty2.jpg" rel="lightbox[193]" title="Wahlparty 2"><img class="size-medium wp-image-196" title="Wahlparty 2" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/11/wahlparty2-440x330.jpg" alt="" width="440" height="330" /></a><p class="wp-caption-text">Vorne lief in natura und auf diversen Bildschirmen ZDF, hinten versammelten sich einige irgendwann vor CNN, weil dort die schnellste Entscheidung fiel.</p></div>
<p style="text-align: left;">Was aber gibt es zur Feier und zum Wahlabend an sich zu sagen? Wenn ich ehrlich bin, hielt sich die Party oft etwas in Grenzen, was natürlich vor allem daran lag, dass die Nacht sehr lang wurde. Die Ergebnisse waren zu Beginn auch alles andere als spannend, mit allerlei Favoriten-Siegen und lahmer Auszählung in Florida und Ohio. Später kamen dann die Erschöpfung und (von Besucher zu Besucher unterschiedlich) die Drinks dazu&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Jetzt sitze ich hier völlig übermüdet und habe heute morgen (auf dem Weg ins Büro) sogar die Reden von Romney und Obama verpasst.</p>
<p style="text-align: left;">Was soll ich sagen? Gelohnt hat es trotzdem! Zu einen ist es einfach witzig, eine große Show mitzuerleben und sich dabei ordentlich verpflegen zu lassen. Dass das ZDF dabei manchmal peinliche Momente produziert hat und den Abend nicht gerade auf effiziente Information optimiert hatte, finde ich verzeihlich. Mir fällt zumindest spontan keine Lösung ein, mehr als sechs Stunden Wahl-Prozedur <em>kurzweiliger aber trotzdem</em><em style="text-align: left;"> <span style="text-decoration: underline;">live</span></em> zu begleiten. Vielleicht liegt die Lösung nicht in einer sanften Reform des Konzepts, sondern im Verzicht auf extravagante Live-Shows? Wäre irgendwie schade.</p>
<p style="text-align: left;">Außerdem bleibt mir &#8211; zusätzlich zu den vielen spaßigen Unterhaltungen mit Freunden und netten Bekanntschaften &#8211; das gute Gefühl, bei einem wichtigen Augenblick dabei gewesen zu sein und mitgefiebert zu haben. Als dann um sechs morgens alles gelaufen und das letzte Bier getrunken war, war meine zweite Nacht mit Barack zu Ende. Hoffen wir, dass die zweite Amtszeit dem US-Präsidenten und seinen Bürgern eine Menge Glück bringt.</p>
<p style="text-align: left;">PS. FiveThirtyEight lag ziemlich perfekt:</p>
<div id="attachment_209" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><a href="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/11/map-comp.jpg" rel="lightbox[193]" title="Comparison of electoral maps: left prediction, right result"><img class="size-medium wp-image-209" title="Comparison of electoral maps: left prediction, right result" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/11/map-comp-440x168.jpg" alt="" width="440" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Comparison of electoral maps: Left prediction, right result (von <a href="https://twitter.com/cosentino/status/266042007758200832/photo/1">Michael Cosentino auf Twitter</a>)</p></div>
<p style="text-align: left;">
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		<title>Gedanken zur Wahl in den USA</title>
		<link>http://unkewl.de/blog/wahl-in-den-usa-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Oct 2012 19:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch (nächste Woche) werde ich aller Voraussicht nach nicht viel schlafen. In den USA wird gewählt &#8211; und in Berlin gibt es Häppchen. Genauer gesagt darf ich zur ZDF-Sendung/Wahlparty in die Lobby-Zentrale der Telekom. Schon 2008 hatte ich eine besondere Beziehung zum Wahlabend. Damals habe ich für die Hannoversche Allgemeine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_165" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><img class="size-medium wp-image-165" title="us-election-night" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/us-election-night-440x236.jpg" alt="Einladung zur US Election Night" width="440" height="236" /><p class="wp-caption-text">Einladung zur Wahlnacht von US-Botschaft, ZDF, Telekom und Co. <br />(Design vermutlich von 1998 recycelt)</p></div>
<p>Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch (nächste Woche) werde ich aller Voraussicht nach nicht viel schlafen. In den USA wird gewählt &#8211; und in Berlin gibt es Häppchen. Genauer gesagt darf ich zur ZDF-Sendung/Wahlparty in die Lobby-Zentrale der Telekom.</p>
<p>Schon 2008 hatte ich eine besondere Beziehung zum Wahlabend. Damals habe ich für die <a title="HAZ.de" href="http://www.haz.de/">Hannoversche Allgemeine Zeitung</a> eine Art Live-Ticker zur Wahl gemacht &#8211; mit ähnlich geringer Reichweite wie hier vermutlich. Es war jedenfalls <a title="unkewl: Meine Nacht mit Barack" href="http://unkewl.de/blogarchiv/text/214-Meine-Nacht-mit-Barack-Hannover.html">ein aufregender Abend mit einer Menge Cola statt Schlaf</a> (<a title="unkewl: Meine Nacht mit Barack in Washington" href="http://unkewl.de/blogarchiv/text/218-Meine-Nacht-mit-Barack-Washington-DC.html">nicht nur in Hannover</a>), und ich freue mich auch dieses Mal!</p>
<p>Anlässlich dieses Termins, über den hier natürlich auch ein Bericht folgen soll, folgt hier jetzt die &#8220;unkewl&#8221;-Wahlanalyse. Einerseits mit Bezug auf die Berichterstattung über die Wahl, Meta-Kommentare sozusagen, und andererseits zum Ereignis an sich. In bester Politologen-Tradition werde ich also erst auf Probleme &#8220;im bisherigen Diskurs&#8221; hinweisen und dann munter selbst drauflos spekulieren. Los geht&#8217;s&#8230;</p>
<p><span id="more-164"></span></p>
<h2>Medien &amp; die Wahl</h2>
<p>In einem Beitrag (<a title="Bildblog" href="http://www.bildblog.de/43333/til-schweiger-monopolisten-alkohol/">via Bildblog</a>) kritisiert <a title="annalist" href="http://annalist.noblogs.org/post/2012/10/28/online-tristesse/">anne in ihrem Blog annalist</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wer braucht denn einen &#8216;Ticker&#8217;, der eine Debatte der Präsidentschaftskandidaten kommentiert? Wenn mich das interessiert, kann ich es mir selber angucken. Seit einer Weile wird uns simuliert, dass die Präsidentschaftswahlen so wichtig sind, als fänden sie hier statt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich denke, die Sache ist ganz einfach: Weil die Journalisten in Deutschland wissen, dass das Wahlergebnis irrelevant für uns ist und sich auch niemand über Inhalte eine Meinung bilden will, konzentrieren sie die Berichterstattung auf gute Unterhaltung. Das ist dann eine Menge &#8220;<a title="Horse race journalism" href="http://projects.washingtonpost.com/politicsglossary/election/horse-race/">horse race journalism</a>&#8220;, der einfach einen Eindruck von Spannung vermitteln soll. Dazu eine Prise Panorama: Klar finden in Deutschland alle Obama sympathischer, klar lachen alle gern über peinliche verbale Stolperer.</p>
<p>In den USA, wo man wegen der Relevanz des Ereignisses an sich mehr Diskurs über Inhalte erwarten sollte, ist der Drang zum Entertainment auch riesig. Außerdem sind Medien offener parteiisch als hier, sodass die (echten oder scheinbaren) Pannen des Gegners viel Raum beanspruchen.</p>
<p>Zum Bericht über den Verlauf des Rennens &#8211; so früh, so oft, so spannend wie möglich &#8211; gehören auch Umfragen und Vorhersagen. Dabei kommen tolle journalistische Projekte heraus, die in den USA eine höhere Reputation genießen als alles, was hierzulande im Netz passiert. Warum es z.B. kein deutsches <a title="RCP: Elections" href="http://www.realclearpolitics.com/elections/">RealClearPolitics</a> gibt, will mir bis heute nicht in den Kopf.</p>
<p>(Jemand Interesse? Bewerbungen und Startkapital gerne per Mail klären.)</p>
<div id="attachment_171" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><a href="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/karten-vergleichen.png" rel="lightbox[164]" title="Karten zur Vorhersage: links RCP, rechts 538/NYT"><img class="size-medium wp-image-171" title="Karten zur Vorhersage: links RCP, rechts 538/NYT" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/karten-vergleichen-440x173.png" alt="Karten zur Vorhersage: links RCP, rechts 538/NYT" width="440" height="173" /></a><p class="wp-caption-text">Linke Karte von <a title="RealClearPolitics" href="http://www.realclearpolitics.com/elections/">RealClearPolitics</a>, rechte Karte vom <a title="FiveThirtyEight" href="http://fivethirtyeight.blogs.nytimes.com/">FiveThirtyEight-Blog</a>. Blau demokratisch, rot republikanisch, grau/hellblau nicht vorherzusagen.</p></div>
<p>Interessanterweise betont das eher republikanisch tendierende RealClearPolitics seit kurzem, dass Romney in den Gesamt-Umfragen vorne liegt und <a title="RCP: Electoral Map" href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/2012_elections_electoral_college_map.html">registriert eine ganze Reihe von Staaten als &#8220;toss-ups&#8221;</a> (sprich: haarscharf umstritten), während Wahlforscher <a title="FiveThirtyEight" href="http://fivethirtyeight.blogs.nytimes.com/">Nate Silver für die eher linksliberale New York Times bloggt</a>, dass der Amtsinhaber die Sache fast sicher packen wird. Laut ihm sind also die meisten der knapperen Rennen gar nicht mehr wirklich offen, sondern werden für Obama ausgehen.</p>
<h2>Fazit zur Wahlnacht</h2>
<p>Bei allen strittigen Punkten und der ganzen (künstlich?) erzeugten Spannung sollte man ein paar Punkte nicht vergessen.</p>
<ul>
<li>der &#8220;popular vote&#8221;, also die durch eine Gesamt-Umfrage ermittelte Präferenz pro Kandidat, ist nicht wahlentscheidend</li>
<li>&#8230;sondern die letztliche Verteilung des <a title="Wikipedia: Electoral College" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Electoral_College">Electoral College</a> ist es</li>
<li>es ergibt also für Journalisten und interessierte Leser durchaus Sinn, sich auf die &#8220;Battlegrounds&#8221; (wie <a title="Economist: Swing state Florida" href="http://www.economist.com/node/21562969">Florida</a> oder <a title="Economist: Swing state Ohio" href="www.economist.com/node/21565243">Ohio</a>) zu konzentrieren</li>
<li>wenn man sich diese Punkte vor Augen führt, ist das Rennen wohl wirklich weniger knapp, als es Sportreportern lieb wäre&#8230;</li>
<li>(doch beim Vorhersage-Markt Intrade <a title="Intrade" href="https://www.intrade.com/v4/markets/contract/?contractId=743474">wird die Quote für Obama auf den letzten Metern schlechter</a> und der Economist <a title="Economist: Graphic detail" href="http://www.economist.com/blogs/graphicdetail/2012/10/us-election-2012">zweifelt am Vorsprung des Amtsinhabers</a>)</li>
<li>meine Lieblingsbloggerin S. hat es mir schon vor Wochen erzählt: das Rennen könnte so knapp werden, dass wir uns auf Prozesse und erneute Auszählungen einstellen müssen</li>
<li>vielleicht (10% Chance laut FiveThirtyEight) gibt es also gar kein Ergebnis am Wahlabend!</li>
</ul>
<p>2008 war ich mir sicher, dass der kommende Präsident vor lauter Krise sowieso kaum politischen Spielraum haben würde. Die Wahl hatte für mich primär symbolische Bedeutung als Signal für die Amerikaner und an die ganze Welt &#8211; sodass ich klar für Obama war. Vier Jahre später kann man wohl sagen, dass Krisen-Management in der Tat dominiert hat, während größere Projekte (wie <em>health care</em>) auf der Kippe stehen.</p>
<p>Dieses Jahr glaube ich, dass die Gewichte sich verschoben haben. Außenpolitisch hat sich gezeigt, dass Realpolitik parteilos ist: Der Friedenspreisträger freut sich, Osama bin Laden und lauter andere böse Terroristen getötet zu haben. Guantánamo Bay ist weiter in Betrieb.</p>
<p>Innenpolitisch aber sollte es in Zukunft wieder etwas mehr Spielraum geben, eigene Prioritäten zu setzen. Schließlich steht die wirklich harte Reduzierung oder eben steuerfinanzierte Sanierung des Haushalts noch aus. Meiner Ansicht nach wird es der Mehrheit der Amerikaner ökonomisch besser gehen, wenn die Demokraten an der Macht bleiben.</p>
<p>Wer aber nicht an politische Gestaltungsmacht glaubt, muss sich wieder auf Symbolik konzentrieren. Schöne Geschichten machen schließlich auch Sport erst so richtig interessant: In der blauen Ecke der entzauberte Hoffnungsträger, grau geworden doch immer noch beinahe unwiderstehlich. In der roten Ecke ein extrem reicher, extrem grinsender Investment-Profi, gleichzeitig Herausforderer <em>und</em> Establishment.</p>
<p>Nächste Woche werden wir es wissen.</p>
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		<item>
		<title>Tüten-Trouble</title>
		<link>http://unkewl.de/blog/tueten-trouble/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 13:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[alltag]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die oben abgebildete Tragetasche enthält eine ganze Menge alte Computer-Bauteile, Kabel und sonstige Gerätschaften. Angesichts des schnellen technischen Fortschritts im IT-Bereich sind alle ebenso wert- wie nutzlos. Also: ein Fall für den Elektronik-Schrott! Peinlicherweise sind bereits einige Monate ins Land gezogen, seit ich diese Tüte gefüllt habe. Lange hat es gedauert, bis ich meinen inneren [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_148" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><a href="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/tuete.jpg" rel="lightbox[137]" title="Tüte mit Elektroschrott"><img class="size-medium wp-image-148" title="Tüte mit Elektroschrott" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/tuete-440x330.jpg" alt="" width="440" height="330" /></a><p class="wp-caption-text">Okay, nicht alles &#8220;Schrott&#8221; hier: Die Tastatur funktioniert tadellos, wurde aber durch ein besseres Modell ersetzt (und nutzt den veralteten Stecker).</p></div>
<p>Die oben abgebildete Tragetasche enthält eine ganze Menge alte Computer-Bauteile, Kabel und sonstige Gerätschaften. Angesichts des schnellen technischen Fortschritts im IT-Bereich sind alle ebenso wert- wie nutzlos. Also: ein Fall für den Elektronik-Schrott!</p>
<p>Peinlicherweise sind bereits einige Monate ins Land gezogen, seit ich diese Tüte gefüllt habe. Lange hat es gedauert, bis ich meinen inneren Schweinehund überwinden konnte. Doch diese Woche war es endlich soweit &#8211; der Beutel soll nicht länger herumstehen.</p>
<p>Meine Versuche, den Schrott ordnungsgemäß (d.h. nicht am Straßenrand oder in der nächstbesten Tonne) zu entsorgen, will ich hier dokumentieren.</p>
<p><span id="more-137"></span></p>
<p>Alles fing ganz gut an. Ich bin nicht etwa blindlings <a title="BSR: Recyclinghof am Südkreuz" href="http://www.bsr.de/8862.html">zum nächsten Recycling-Hof des kommunalen Entsorgers</a> gegangen, sondern habe erst recherchiert. Siehe da: er nimmt Kleingeräte und hat oft und lange geöffnet. Also nix wie hin, gestern auf dem Weg zur Arbeit&#8230;</p>
<p>Was ich übersehen hatte, war die einzige Ausnahme im Reglement. Donnerstags macht der Hof nicht um sieben, sondern um halb zehn auf:</p>
<div id="attachment_151" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><img class="size-full wp-image-151" title="Öffnungszeiten Recyclinghof" src="http://unkewl.de/blog/wp-content/uploads/2012/10/recyclinghof.png" alt="" width="440" height="300" /><p class="wp-caption-text">Eigentlich gar nicht schwer. Wenn die Markierung doch im Original vorkäme&#8230;</p></div>
<p>Also stand ich vor verschlossenem Tor und vor der Frage, ob ich lieber warten oder wiederkommen wollte. Kann ja abends nochmal hin, dachte ich mir, und nahm die Tüte (leicht unwillig) mit ins Büro.</p>
<p>Dass daraus nichts wurde, ist ehrlich gesagt nicht der BSR anzulasten. Ich bin selbst schuld, weil ich kurzfristig einen anderen Termin wahrnehmen wollte. So hat die Tüte im Büro übernachtet. Macht ja nichts, war nicht mit Mehraufwand verbunden und soll hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.</p>
<p>Heute dann stand ich nach der Arbeit wieder vorm Hof, die Tüte in der Hand. Schon auf den Metern zum Tor hatte mich der Mut verlassen. <em>Warum ist es so still und leer hier?</em> Ein freundlicher Wachmann wusste weiter: Betriebsversammlung! Turnusmäßig am dritten Freitag des Monats (oder so; die Details hat der Zorn aus meinem Gedächtnis gespült), aber leider durch keinerlei Schild angekündigt. Fand er selbst suboptimal.</p>
<p>So habe ich die Tüte also vor ein paar Minuten wieder hoch in meine Wohnung getragen und kurz für diesen Artikel fotografiert. Jetzt steht sie wieder in ihrer angestammten Ecke, wie schon seit dem Sommer. Vielleicht belasse ich es einfach dabei. Wer weiß schon, wann so ein altes Kabel wieder nützlich werden könnte?</p>
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