Montag, 15. März 2010Never change a running system![]() Neulich habe ich das erste Mal seit längerer Zeit darüber nachgedacht, vielleicht doch Windows XP untreu zu werden. Andererseits lenken einen diese modernen Computerspiele nur von der Arbeit ab! Mittwoch, 24. Februar 2010Trautes Heim, Glück allein
Dass irgendjemanden auf der Welt ein Foto von meinem Abendbrot interessieren könnte, daran glaube nicht einmal ich. Trotzdem fand ich meinen hübsch dekorierten Teller so dermaßen spießig-herzallerliebst, dass ich ihn der Welt nicht vorenthalten möchte:
![]() Tut mir leid, musste sein. Dienstag, 8. Dezember 2009Humor ist, wenn man trotzdem lacht
Ich weiß nicht, wer meinen SPIEGEL am Montag Vormittag aus dem Treppenhaus entwendet hat. Der- oder diejenige war allerdings so freundlich, ihn noch am selben Abend zurückzubringen (und in den Briefschlitz der Wohnungstür zu stecken).
Außerdem lässt sich unschwer eine gewisse künstlerische Ader erkennen: ![]() Seite 17 ![]() Seite 18 Bin gespannt auf nächste Woche! Mittwoch, 22. April 2009Wat mutt, dat mutt
Gefühlt regnet es heute zum ersten Mal in diesem Monat. Wurde auch Zeit, schließlich muss der April seinem Ruf gerecht werden. Ich sinniere aus diesem Anlass gerade darüber, ob deshalb meine Stimmung gedrückt ist oder sich das Wetter nur meiner Laune angepasst hat. Ein Art Huhn-Ei-Problem, möchte ich behaupten. Gleichzeitig freue ich mich auf die nächsten Sonnentage und auf hoffentlich mehr leicht abseitigen Humor meiner Mitmenschen:
(Mein Handy kann offensichtlich nur mäßige Fotos schießen, aber was soll’s?) Mittwoch, 14. Januar 2009Ein Bild sagt mehr als tausend Worte![]() Foto: nnova @ flickr (CC-Lizenz) Ist mir schon vor längerer Zeit aufgefallen: Wieso stellt sich eigentlich die ach so internationale und kundenfreundliche S-Bahn in Hannover so ungeschickt an? An den Bahnhöfen wird lauter Quatsch auf englisch angesagt, aber im Zug blenden sie dann “Ausstieg links” ein, damit die Fahrgäste sich brav vor der richtigen Tür sammeln. “Ausstieg links” versteht kein Chinese, ein schlichtes “<<<<” wäre viel hilfreicher. Gestern, auf dem Weg zum Berliner Praktikum, erfuhr ich dann späte Genugtuung: <<< Potsdamer Platz Sonntag, 23. November 2008Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß... II
... und wenige Tage danach ist auch noch die Heizung kaputt.
Montag, 10. November 2008Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß...
... bedeutet, dass sich das Velux-Fenster nicht schließen lässt und einen ordentlichen Riss an der Seite aufweist. Und wenn das Ganze auch noch am Sonntag passiert, ist garantiert kein Tischler verfügbar. Und in der Nacht hat es ordentlich gestürmt, Pfützen auf der Fensterbank sind ja auch was Feines. Aber ich kriege immerhin noch in diesem Jahr ein Neues.
Sonntag, 20. Juli 2008Mailand oder Madrid...
Freitag, 18. Juli: 96 testet gegen den FC Porto. Ein Vater ist mit seinem ungefähr dreijährigen Sohn im Stadion - doch der findet die falsche Mannschaft gut.
Der Vater: Junge, du bist doch wohl nicht für die Spanier!?! Montag, 24. März 2008Des einen Freud', des andern Leid![]() Ostersamstag, 23:00 Uhr, Springe am Deister Was für ein Oster-Wochenende! Endlich gab es mal wieder Schnee, der mit einem Osterfeuer in der Mitte auch noch besonders nett aussieht. Voller Elan ging es anschließend auf den Berg (oder auch “Hügel”), beim Rodeln übertraf unser guter Wille dann allerdings deutlich die realen Möglichkeiten im pappigen Neuschnee. Getreu dem olympischen Gedanken gilt: Dabeisein ist alles! Gestern, bei einem unserer üblichen Hochkultur-Abende in Hannover, erzählte Fräulein U. mir dann, was für ein makabres Ende der treue Hase der Familie just genommen hatte. Im stolzen Alter von 13 Jahren biss er nämlich ausgerechnet am Ostersonntag, verzeiht das blöde Wortspiel, endgültig ins Gras. Der Familienvater, so wurde mir erzählt, nahm es gelassen: “Passt ja zeitlich ganz gut mit der Auferstehung!” In diesem Moment rieselt wieder Schnee aufs frische Grab im U.’schen Garten. Samstag, 9. Februar 2008L’art pour l’art![]() Ein Teil der Leserschaft war heute schon da, allen anderen empfehle ich für morgen den Besuch der HfK-Hochschultage! Für das Gebäude an sich lohnt sich die Anreise schon (wenn unsere Uni doch auch so nett untergebracht wäre!), die tollen Bilder, Skulpturen, Installationen und Fotos gibts dann noch kostenlos obendrauf. Ich war zum zweiten Mal da und habe mich wieder gefreut, so viele begabte, verrückte, enthusiastische und fleißige junge Leute in meiner Nachbarschaft zu haben. Da sollte man sich ab und zu dran erinnern, wenn es mal wieder regnet und diese Stadt so aussieht, als könnte in ihr keine Kreativität entstehen. Apropos Ausstellung: Paula solltet ihr natürlich auch noch besuchen, ehe es zu spät ist! Gerne auch die kleinere Ausstellung mit den sehenswerten Mumienporträts. Samstag, 2. Februar 2008Der Teufel steckt im Detail![]() Interessant: “Ein großer Schokokuss wiegt 28 g und enthält 2,5 g Fett, 0,8 g Eiweiß und 18 g Kohlenhydrate.” (Bildquelle: Wikipedia) Gestern bei einem recht teuren und mittelmäßigen Bäcker im Viertel, als ich gerade vor einer teuren und mittelmäßigen Tasse Kaffee saß, traf ich auf eine gestresste Mutter und ihre beiden kleinen Töchter. Letztere durften sich gemeinsam eine Cola aussuchen (was zu Streit dazu führte, ob es Coke Light geben sollte oder nicht) und quengelten danach so lange, bis auch noch Süßigkeiten genehmigt wurden. Die Mutter wandte sich also an die routiniert gelangweilte Verkäuferin, die ein paar Minuten vorher schon bemerkenswert lieblos meinen Milchkaffee ohne Keks auf die Theke geknallt hatte, und bestellte “zwei Negerküsse und ein Matschbrötchen”. Während ich mich noch fragte, was ein Matchbrötchen sein könnte (inzwischen weiß ich es), meinte Töchterchen A energisch: “Mama, das heißt nicht Negerkuss, das heißt Schokokuss!” Mutter: “Zwei Schokoküsse und ein Matschbrötchen dann also bitte.” Gibt es das eigentlich -- politisch korrekten Rassismus? Dienstag, 15. Januar 2008Wer einmal lügt,...
...dem glaubt man nicht, auch wenn er stets die Wahrheit spricht.
Beispiel: Ein Interview mit Lothar Matthäus auf der Eurosport-Homepage zur Verpflichtung von Jürgen Klinsmann als Bayern-Trainer. Er sagt: Matthäus: Es gibt auch Dinge, die für ihn sprechen. Klinsmann spricht viele Sprachen. Wenn man die Kommunikation mit den Ausländern verbessern möchte, ist das sicherlich ein Vorteil. Aber ich glaube, dass es nicht das Hauptkriterium gewesen sein kann. Ich könnte auch auf englisch oder italienisch mit den Spielern reden. Eine, so viel ist bekannt, dreiste Lüge: Und weiter: Frage: Bei der WM 2006 war Jürgen Klinsmann der Motivator und Joachim Löw eher für den taktischen Bereich zuständig. Denken Sie, dass sich dieses Modell im täglichen Geschäft abnutzt? Gut. Überraschend, aber gut. (Ich möchte mich nicht erdreisten, dies als Lüge darzustellen.) Allerdings vernachlässigt er sein neues Credo gleich bei der letzten Frage: Frage: 2010 steht die Fußball-WM auf dem Programm. Werden wir Sie in Südafrika als Trainer einer Nationalmannschaft auf der Bank sehen? Merke: Erst denken, dann nochmals denken und dann erst reden. Dann lügt man auch nicht in zwei aufeinander folgenden Sätzen. Ach ja: Wer jetzt hier die Wahrheit sucht, die laut Sprichwort ja auftauchen müsste, aber nicht als solche erkannt wird: Viel Wahres findet sich nicht in dem Interview, dafür eine (implizite) Studie darüber, wie Personen mit gekränkter Eitelkeit umgehen.
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