Montag, 26. Oktober 2009"Ein Alsterwasser, bitte."![]() Ich blicke auf ein tolles Wochenende in Hamburg zurück. Berlin ist aber auch schön! Dienstag, 13. Oktober 2009Heimwerkers Leid / Heimwerkers Freud'
Erinnert ihr euch noch an meine Ambitionen in Sachen Rollo / Vorhang / Jalousie? Nun, für ein paar Stunden war alles gut, ein billiges Rollo vom schwedischen Möbeldiscounter tat seinen Dienst. Nun hat sicher leider herausgestellt, dass die Decke für diesen Zweck nicht ideal ist:
![]() Ich arbeite dran. Update, ein paar Stunden und einen Besuch im Baumarkt später: Voller stolz präsentiere ich die neue Aluminium-Klemm-Jalousie, nicht ganz passgenau, dafür risikolos in Bezug auf die porösen Wände. Und montiert war das gute Stück in zwei Minuten:
Samstag, 10. Oktober 2009Fenster zum Hof![]() Ich bitte zu entschuldigen, dass ich hier so lange nichts geschrieben habe. Diesmal lag es nicht an allgemeiner Faulheit, sondern am Studienabschluss und den Wirren des Umzugs*. Ähnlich wie drüben beim a mit dem Kringel heißt es jetzt auch hier: Ich bin ein Berliner, aber kein Donut. Neue Uni, neue Stadt, neue Wohnung also. Die wichtigste Frage, die sich mir im Moment stellt, ist allerdings eher profan: Wieso haben fast alle Berliner keinerlei Sichtschutz an ihren Fenstern zum Hof? Ich blicke hier aus dem Seitenflügel auf die nach innen gewandten Fenster von Vorder- und Hinterhaus und sehe mehr, als mein zutiefst kleinstädtisches Wesen gewöhnt ist. Keine schlüpfrigen Details bisher, versteht mich nicht falsch! Doch die Einblicke in den Alltag der Nachbarn, die spätabends in ihren hell beleuchteten Räumen stehen und keinen Gedanken an Gardinen verschwenden, sind ungewohnt. Ich werde Bericht erstatten, falls sich filmreife Ereignisse abspielen. * Internet-Zugang kam mit einiger Verspätung, genau genommen vor zwanzig Minuten! Sonntag, 27. September 2009Woran man...
... eine gute Wohngegend erkennt:
Im Kiosk Deines Vertrauens läuft, während Du am späten Abend Bier kaufst, ein Wildwest-Hörspiel: ... forderte Wild Bill zum Würfelspiel heraus. Mittwoch, 22. Juli 2009Eigentlich ist das mit der Zielgruppe ganz einfach!![]() Gestern per E-Mail: Hallo Frau Lohaus, Liebe “neue Frauen-Community für Mitmach-Marketing”, ich bin keine Frau, ich will auch nicht mitmachen, und euer Marketing ist nicht übermäßig treffsicher. Hut ab auch an meinen Mobilfunk-Provider, der nicht über das Geschlecht seiner Kunden bescheid weiß. Entweder man nimmt es dort erfreulich genau mit dem Datenschutz, oder jemand hat sich dumm angestellt. (Angesichts der Tatsache, dass ich überhaupt ungefragt mit Werbung belästigt werde, gilt wohl eher letzteres.) Möge die Macht des Zielgruppenmarketings mit euch sein! Es grüßt Herr Lohaus Dienstag, 21. Juli 2009"Tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe …"![]() “FoxClocks” zeigt Zeitzonen in der Statuszeile von Firefox. Praktisch bei Freunden im Ausland. Niemand schreibt mehr E-Mails von unterwegs. Das altbekannte Procedere -- einen Tag vor dem Abflug an alle Bekannten mailen, viele Updates ankündigen, zwei Wochen später gutes Wetter vermelden und um Verzeihung bitten, nach der dritten Mail gar nichts mehr schreiben -- ist praktisch ausgestorben. Ich habe gerade nachgeschaut und festgestellt, dass ich zuletzt im Jahr 2007 eine solche Nachricht bekommen habe. Obwohl E-Mail angeblich immer noch der beliebteste Dienst im Internet ist, gab es hier eine Wachablösung. Reisende, Praktikanten und Erasmus-Studierende sind heute meist auch Blogger. Was schön ist, weil so jeder Leser seinen Rhythmus selbst bestimmen kann und Mails nicht in riesigen Postfächern verloren gehen. Was andererseits weniger schön ist, weil Antworten auf Blog-Einträge tendenziell unverbindlicher und unpersönlicher ausfallen als Mails. Was dann doch gut ist, weil ein Blog-Projekt zu mehr ‘Output’ anspornen kann als größtenteils unbeantwortete Rundschreiben. In jedem Fall freuen sich die Daheimgebliebenen, wenn sie jemand am Leben in der Ferne teilhaben lässt. Danke, danke und danke! (Auch nachträglich an alle anderen.) PS. Wenn ihr das bitte an diejenigen weiterleiten würdet, deren Adresse ich nicht habe? Donnerstag, 2. Juli 2009Was vom Tage übrig bliebMontag, 29. Juni 2009In der Amtsstube
Vor wenigen Minuten war ich beim Bürgeramt, um einige Kopien beglaubigen zu lassen. Da die Erfahrung mich bereits gelehrt hatte, dort besser nicht ohne Termin aufzutauchen, hatte ich mir einen besorgt. Vorletzten Freitag bat ich darum, möglichst zeitnah erscheinen zu dürfen. Heute wurde ich dann vorgelassen, ohne Wartezeit. Frau B., geschätzte 19 und wahrscheinlich Auszubildende, bediente mich. Gewissenhaft überflog sie meine bisherigen Studienleistungen - auf ein anerkennendes Nicken musste ich allerdings leider verzichten. Während sie also überprüfte, ob der Kopierer nun auch wirklich nichts gefälscht hatte, gab es eine Durchsage im Hausfunk:
Frau B., bitte die 88397 anrufen! Frau B. sieht kurz auf und nuschelt in meine Richtung: Entschuldigung, ich muss mal kurz... Ich nicke nur, sie hebt den Hörer ab und wählt die Nummer. Dann, mit süffisant-anzüglicher Betonung: Also das erzähle ich Dir später! Ich beschloss, Beamter werden zu wollen. Sonntag, 14. Juni 2009Tittytainment
Am Mittwochabend beging ich gegen 22 Uhr einen großen Fehler. Entgegen meiner Gewohnheit schaltete ich den Fernseher ein, um mir die Langeweile zu vertreiben. Ich zappte ein wenig durch das Programm - Plasberg, Kerner, Jauch. Irgendwann war ich im zweistelligen Bereich der Kanalbelegung angelangt und damit auch beim DSF. Männer TV Spezial hieß die Sendung, wie mir grade der Kalender auf der Homepage verraten hat. Der Inhalt:
![]() Als ich einschaltete, ging es allerdings gerade um Jennifer. Jennifer, tagsüber Vertriebsassistentin, arbeitet abends als Moderatorin beim DSF-Sportquiz. Kein leichter Job, leichtbekleidet doofe Fragen vorzulesen und die Leute zum Anrufen zu animieren. Das wichtigste Mittel, damit die Menschen lange zuschauen: Große Brüste in die Kamera halten. Zum Glück ist das DSF ein jugendfreundlicher Sender. Deshalb trägt die Jenny immerhin einen BH. Nun ließ sie sich in Männer TV darüber aus, wie er beschaffen sein muss. Kriterium Nummer 1: Polster. Weitere Kritieren gab es nicht. (Ob sie wohl schon den Tchibo-Wende-BH ausprobiert hat?) Sicherlich dürfte es für die gute Jenny ein schwerwiegendes Problem sein, einen geeigneten BH zu finden. Doch glücklicherweise hat sie andere Karrieremöglichkeiten, in denen dieses Kleidungsstück nur eine untergeordnete Rolle spielt. Denn es finden sich immer Menschen, die Frauen fürs Sichausziehen bezahlen möchten. Beispielsweise zwei schätzungsweise 18-jährige Typen, die ich Freitagnacht am Ende der Diskomeile traf. Ich stand gerade an einer Ampel als: Typ 1: Entschuldigen Sie! Kennen Sie sich in Bremen aus? Schlagartig kam mir nicht nur die Vertriebsassistentin Jennifer wieder in den Kopf. Und ich hatte zwei Tage zuvor noch weitere prägende Erlebnisse vor dem Fernseher gehabt. Während der Werbung bei Futurama (gute Nachricht: es sollen neue Folgen kommen), sah ich Neues aus der Welt des Konsums. Ich hätte die beiden Jungs mal fragen sollen, dachte dann so am Freitag, ob sie vielleicht auch einen dieser coolen Handy-Bildschirmschoner haben, die auf grandiose Art und Weise den Akkuladestand anzeigen. Oder ob sie das neue Karlsberg Mixery Vodka Flavour Iced Lemon (heißt wirklich so, Werbespruch: “Eiskalt, prickelnd, Party pur!”, wahrscheinlich neu abgefüllte Alsterreste) trinken würden. Oder ob sie, wenn sie später einmal verheiratet sind, sich auf Erlebnis 18 eine heiße, außereheliche Liebesnacht verschaffen würden. Vielleicht ist Jenny dort ja auch angemeldet. *Ich weiß, was jetzt kommt. Nein, ich war noch nie in dem Stripschuppen, aber auf dem Weg zum Tower kommt man daran vorbei. Sonntag, 17. Mai 2009Warum hier schon wieder so wenig los ist
Ganz einfach: Die Herren Blogger haben viel zu tun, und wenn dann mal ein bisschen Zeit ist, sind wir anderweitig beschäftigt. Zum Beispiel mit Twitter oder Quake Live.
![]() Asche auf mein Haupt. Bin jetzt ballern. Freitag, 1. Mai 2009Tag der Arbeit![]() Dass man besser in den Tag startet, wenn man direkt nach dem Aufstehen unter die Dusche schlurft und somit vor 15 Uhr richtig angezogen ist, daran hätte mich mal vor ein paar Wochen jemand erinnern sollen. Vermutlich sähe meine Bilanz dann etwas besser aus, was das Verhältnis zwischen produktiv genutzter Zeit und mit diversen TV-Serien verbrachten Stunden angeht. Weitere Erkenntnisse des gestrigen Abends: Blogger sollten sich Nischen suchen (und zwar nicht nur, was die Zahl der Leser angeht) und, zweitens, auf WG-Partys sind manchmal die Leute am lustigsten, die überraschenderweise aus einem Kaff ganz in der Nähe der eigenen Heimat stammen. Gruß nach Barsinghausen. So, nun nutze ich den Tag der Arbeit und lese endlich mal wieder einen Text für die Uni. Nicht, dass mir am Ende noch sinnloses Bloggen oder ein Nachmittag am Grill dazwischenkommen, beispielsweise ab 16 Uhr ... Montag, 6. April 2009Ankommen, auspacken, anpacken![]() Zur Beruhigung: Alles ist heile angekommen Nach drei Monaten Praktikum in Berlin beginnt nun der Frühling in Bremen: Heute war ich zum ersten Mal seit letzten Sommer wieder für ein Seminar in der Uni. Meine Wohnung habe ich wieder bezogen, die Sachen (s.o.) sind weitgehend wieder an ihrem Platz. So weit, so gut. Plan für die nächsten Wochen und Monate: Arbeiten für die Uni schreiben, nächsten Studienplatz studieren, den Sommer genießen. Nebenbei wieder mehr bloggen.
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"What the...?"Hier bloggen zwei motivierte Studenten aus Bremen und Berlin -- wenn sie Zeit finden.
Unsere soft skills sind pubertärer Humor und Trinkfestigkeit. |










