Donnerstag, 19. August 2010Graffiti-Künstler: Vor dem "S" abgestürzt!![]() Auch Budapest bietet Anlass zum Schmunzeln, weil ab und zu ein Buchstabe zu fehlen scheint. Hihi. (Allerdings ist das P eigentlich ein R; Humor für Kurzsichtige!) Mittwoch, 21. Juli 2010Drei Fotos (I): Fassaden
Wir, die unkewl-Alpha-Blogger, sind bekannt für unsere bahnbrechenden Ideen. Innovativste Innovationen. Deshalb jetzt was tolles Neues: Drei Fotos, thematisch geordnet. Warum drei? Nun ja, warum nicht? Super!
![]() ![]() ![]() Das gibts in Zukunft öfter, jedes Mal, wenn ich zu faul war einen Text zu schreiben. Wer mir vorhalten möchte, dass ich nicht besonders gut fotografieren kann: Stimmt. Aber ich mag Den Vorwurf, dass das nur wieder eine Reihe wird, die keine Fortsetzung findet, lasse ich gelten. Dienstag, 20. Juli 2010Die härtesten Jobs Deutschlands![]() (entdeckt von der Lieblings-Gastbloggerin im Hauptbahnhof Hannover) Donnerstag, 15. Juli 2010Paddeln ma's an![]() Im Eingang meines Wohnhauses in Budapest hängt ein eiserner, nach oben offener Postkasten. Normalerweise gehe ich achtlos daran vorbei... Moment, Budapest? Ja, Budapest. Nein, nicht Montréal, nicht Boston oder New York. Da war ich zwischendurch. Immer, wenn ich das sage, komme ich mir vor wie ein wichtigtuerischer Möchtegernglobetrotter. Also: Jetzt Budapest. Globetrotter. Schon wieder. Aber zumindest sind jetzt alle auf dem gleichen Stand. Zurück zum Thema: Der Postkasten vor dem Haus. Normalerweise gehe ich, wie gesagt, achtlos daran vorbei, denn er ist vollgestopft mit Prospekten und Werbeflyern. Das verstehe ich alles nicht, ist schließlich alles auf Ungarisch. (Habe ich erwähnt, dass ich für drei Monate in einem Land lebe, dessen Sprache ich absolut nicht verstehe?) Doch ausnahmsweise schaute ich in den Kasten und sah etwas, das ich verstand. Ein Buch, eher: dessen Rückseite. “Klepper-Faltboot-Werke GmbH, Rosenheim” stand dort, Klepper-Faltboot-Werke mit diesem altmodischen doppelten Bindestrich getrennt. Ich nahm das Buch, drehte es um und sah einen ordentlichen deutschen Jungen, blond und so. “Super”, dachte ich, “deutsch sein ist ja gerade voll angesagt!” Leider, fiel mir dann auf, ist die WM vorbei. Wieder einen Trend verpasst. Verdammt! In den nächsten Tagen werde ich mich nun, da der Fußball vorerst nicht mehr meinen Tag strukturiert, zum Studium dieser literarischen Köstlichkeit, die sich beim Umdrehen als “Das Kajak-Faltboot” von Alfred Heurich, Erstausgabe 1923, entpuppt hat, zurückziehen. Trotzdem werde ich versuchen, diesem Blog wieder etwas mehr Leben einzuhauchen. Es tut mir wirklich leid, dass ich so unproduktiv war. Wirklich. Mea culpa. Und als kleine Hausaufgabe für die Leser bittet Lehrer Wede noch um die Interpretation folgender Textstelle aus oben genanntem Werk: In Jena steigt ein Student ein. Die matten Augen von schlaffen Falten gerändert. Der Blick stumpf und doch herausfordernd. Der verflossene Typ des Bierstudenten. Der treibt keinen Sport. Glaubt vielleicht, daß auch heute noch die Führer der Nation hinterm Biertisch wachsen. Wird sich irren! Paddeln ma’s an! Samstag, 3. Juli 2010Klingelkunst (1)Dienstag, 18. Mai 2010Chicken![]() Die gähnende Leere an dieser Stelle liegt darin begründet, dass die Autoren zur Zeit einfach zu viel um die Ohren haben, um in gewohnter Qualität bloggen zu können. Ich zum Beispiel muss demnächst zwei Hausarbeiten abgeben und investiere meine spärlichen Ressourcen deshalb vor allem in politikwissenschaftliche* Texte. Derweil sei dieses Research Paper allen Lesern dringend empfohlen! (via MR) * Korrekturvorschlag der Rechtschreibprüfung für “politikwissenschaftlich”: “populärwissenschaftlich”, “pseudowissenschaftlich”. Noch Fragen? Mittwoch, 14. April 2010Ein Kicker als Koks-Kurier?
Während die Schweden es mit der Anonymisierung sehr genau nehmen, sind die Mitarbeiter der Bild etwas freier im Umgang mit Informationen. Nicht überraschend, aber doch immer wieder unschön.
![]() Screenshot von der Bild-Website. Die Online-Ausgabe berichtet über Kevin H. Der soll als Kurier an einem Kokain-Handel beteiligt gewesen sein. Die Überschrift: Polizei verhaftet Bundesliga-Profi Darunter ist Kevin H. abgebildet, im Trikot von Hansa Rostock, mit dem bekannten schwarzen Balken über den Augen. Fußballfans dürften am Jersey erkennen, dass es ein älteres Foto ist. Kein Wunder, denn Kevin H. ist nämlich nicht mehr aktiv, ein “Ex-Bundesligaprofi”. Das erfährt der Leser aber erst im zweiten Satz. Und wenige Zeilen später breitet dann Bild die Karriere des Verdächtigen aus: Das Ende einer hoffnungsvollen Karriere: Kevin H. spielte in der Saison 2001/02 bei Hansa Rostock, erzielte gegen Bayern München sein erstes Bundesliga-Tor. Später verpflichtete ihn Zweitligist FC Erzgebirge Aue. Schließlich stoppte eine Knieverletzung seine Profilaufbahn. Wer nicht über enzyklopädisches Fußballwissen verfügt,* dürfte an dieser Stelle zwar noch nicht wissen, wer gemeint ist, aber spätestens eine Abfrage einer Datenbank wie fussballdaten.de führt zum Ergebnis. (Sowie zu der Erkenntnis, dass Kevin H. nicht nur “in der Saison 2001/02 bei Hansa Rostock”, sondern bis zu seinem Wechsel nach Aue zur Saison 07/08 in Rostock unter Vertrag stand.) Und bild.de macht es noch einfacher: Ex-Bundesliga-Profi Kevin H. kickte zuletzt in der Hamburger Landesliga für den FC Hamm United. Dienstag Abend hätte er eigentlich mit seiner Mannschaft im Pokal in Harburg spielen müssen. Doch das Trikot mit der Nr. 14 blieb im Schrank. Eine einfache google-Suche führt zur Homepage des aktuellen Vereins, der Kader ist ordentlich nach Rückennummern sortiert. Zeitaufwand: gefühlte drei Sekunden. Da kann sich bild.de das Anonymisieren eigentlich auch sparen. *Da einigen Lesern meine Fußballaffinität bekannt ist: Ja, ich hatte bereits an dieser Stelle eine Vermutung, welcher ehemalige Spieler es sein könnte. Und ja, meine Vermutung war richtig. Gesund im Alter
Heute ist das ganz einfach. Wenn einem etwas an diesem Eintrag nicht gefällt, klickt man unten auf “Kommentieren” und schreibt schlimme Sachen. Oder man schreibt, noch schlimmer, seine eigene Meinung. Früher, da war das alles ganz anders. Damals, manche würden das vielleicht “die gute alte Zeit” nennen, da schrieb man Leserbriefe. Auf Papier, mit der Hand oder mit der Schreibmaschine.
Ich gebe zu, das habe ich auch nur gehört, so alt bin ich ja gar nicht. Aber manche Leute, die machen das noch so. Zum Beispiel der 92-jährige Mann, der regelmäßig an die Zeitung schreibt, für die ich gerade arbeite. Meist lässt er sich über politisches aus. Heute nicht. Heute ging es ihm um die Ernährung. Die gesunde Ernährung. Und hier können wir alle etwas lernen, denn der Mann hat ein Geheimrezept: Ich esse jeden Morgen meine Haferflocken in Milch gekocht und füge diesen hinzu: Zwei Backpflaumen, drei Datteln, je einen Teelöffel zermahlenen Soja, Kürbiskerne, Leinsamen, Nüsse und Sonnenblumenkerne. Mittags esse ich meistens Suppen, weil diese von einem alleinstehenden Mann am einfachsten zubereitet werden und in Tagesportionen eingefroren werden können, die dann nach Belieben auf den Tisch kommen – mit viel Gemüse aus dem eigenen Garten angereichert. Nach dem obligatorischen dreißigminütigen Mittagsschlaf freue ich mich schon auf eine fast volle Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen. Das wär‘s in der Hauptsache! Meldet sich doch noch ein wenig der Appetit, schnökere ich nur andeutungsweise etwas herum, wobei der Apfel natürlich nicht fehlen sollte. Besonders die Haferflocken klingen sehr verlockend. An dieser Stelle möchte ich etwas einschieben, da vielleicht nicht jedem klar sein mag, was das hier soll: Kanada ist fett! Deutschland ist fett! Am Fettesten sind die USA. Alle sind fett! Würden die sich doch so gesund ernähren wie der Briefeschreiber, sähe das bestimmt anders aus. Doch werfen wir mal einen Blick auf meinen Speiseplan von heute: Zum Frühstück aß ich zunächst nichts, da ich - wie immer - in höchster Zeitnot zum Bus eilen musste. Ein Erdnussbutter-Marmeladen-Sandwich hatte ich aber immerhin dabei, sogar Vollkorntoast. Das spülte ich bei der Arbeit mit zwei Bechern Kaffee - stark, schwarz - herunter. Lunch, oder “Mittach”, wie ich zu sagen pflege, wurde auswärts besorgt: Smoked-Meat-Sandwich mit Fritten und Krautsalat. Weil ich keinen Krautsalat mag, ließ ich ihn liegen. Begleitgetränk: Pepsi, knapp 600 Milliliter. Auf einen Kaffee nach dem Essen wurde verzichtet. Zum Abendbrot: zwei Bagels. Andeutungsweise herumgeschnökert habe ich heute nicht, der Apfel gehört ohnehin nicht dazu. Bin ich jetzt auf dem Weg zum Tofi? Der Brief schloss übrigens mit einem letzten Tipp ab: Es gibt keine bessere Pille als „FdH"! Samstag, 6. März 2010Vom "Triumph der Sünde" zum "Aufstieg einer Sünderin"![]() SPIEGEL 7/2010 und 9/2010 Matthias Matusseks Titel-Geschichte “Auf Teufel komm raus” fand ich etwas belanglos, ehrlich gesagt. Das zugehörige Bild auf dem Cover rätselhaft. Rückblickend ergibt das natürlich alles einen Sinn … Beim Stern findet sich die Pose, leicht abgewandelt, übrigens in einem ganz anderen Zusammenhang. Samstag, 27. Februar 2010Ich kaufe ein A
Dass mein Humor manchmal eher pubertärer Natur ist, dürfte vielen hier bereits bekannt sein. So habe ich mich auch köstlich über den Gag bei Harald Schmidt amüsiert, als in der Sendung ein Ausschnitt aus den ZDF-Nachrichten gezeigt wurde: In Bezug auf Umweltverschmutzung in Italien sagte die Moderatorin dort, die Sicherheitskräfte seien bemüht zu verhindern, “dass das Öl in den Po gelangt.”
Hihi. In den Po! Hoho. Die Moral von der Geschicht’: Wer sich eines schlichten Gemüts erfreut, hat im Alltag mehr zu lachen: ![]() (Etwas unscharf, da bei mir gegenüber mit dem Handy fotografiert.) Sonntag, 21. Februar 2010Robert Musil, Kurfürstendamm
Der Herr Mit-Blogger fliegt heute Abend nach Kanada und routinemäßig habe ich mich nach seiner Reiselektüre erkundigt. Entgegen meiner Erwartung wird er sein Exemplar des Mannes ohne Eigenschaften nicht mit über den Atlantik nehmen. Kein weiterer Anlauf also, diesen “einflussreichen Roman des 20. Jahrhunderts” endlich zu lesen!
Völlig unabhängig davon habe ich heute beim Aufräumen dieses Foto gefunden, sodass Herr Musil wenigstens ein wenig Würdigung hier im Blog erfährt: ![]() (irgendwo am Ku’damm) Ich wünsche eine gute Reise, auch ohne literarische Schwergewichte im Gepäck! Dienstag, 16. Februar 2010"long time cancer of brain"![]() Ich glaube, diese Spam-Mail ist noch schöner als die Liebesgrüße aus Moskau, die mich Anfang 2008 erreichten. Diesmal hat mich eine ältere Dame kontaktiert, die in einer noch schlimmeren Lage steckt als “Elena” damals! Wer möchte da nicht sofort helfen … I am Mrs. Susan Douglas from London. I am deaf and suffering from a long time cancer of brain. From all indications my condition is really deteriorating, and my doctors have courageously advised me that I may not live beyond the next two months. I was married to my late husband for twenty years without a child, but quite unfortunately, he died in a fatal motor accident. Eine Million für mich, der Rest an die Charity! Oder was meint Ihr?
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