Montag, 21. April 2008Alles außer auswärts is' scheiße!
Das Blog auf Auswärtsfahrt: Zwei treue Leser hatten uns eingeladen, das Kracherspiel der Bezirksliga Hannover, Staffel 4, zu sehen - der SC Rinteln gegen den FC Springe!
Besagte Leser stammen aus der fast in Ostwestfalen gelegenen Stadt der Heimmannschaft. Der Herr Mitblogger und sein kleinstmöglicher Begleiter sind Springe natives. Und ich guck sowieso jedes Gurkenspiel. Mein Plan sah vor, meine neutrale Position zugunsten der Mannschaft aufzugeben, die entweder die schöneren Tore schoß oder aber mehr ruppte. Doch gehen wir chronologisch vor: Die Anreise gestaltete trotz der “Ausschreitungen” beim Spiel Frankfurt-Nürnberg durchaus friedlich. Anscheinend ist die Überwachung der Ultraszenen in Rinteln und Springe bisher aus Sicht der Staatsmacht eher suboptimal. Gestärkt mit flüssiger (viel) und fester (nicht so viel) Nahrung ging es Richtung Steinanger, der Heimat des SC. Kenner des Vereins sprechen hier von Hexenkessel, Neutrale von Bruchbude. Die Tabellensituation versprach vor allem für die Gastgeber Brisanz. Im Abstiegskampf mussten sie Punkte sammeln und das gegen den FC Springe, der eine gefestigte Position im oberen Mittelfeld einnahm. Doch die erste Halbzeit enttäuschte über weite Strecken. Fehlpässe und Querschläger reihten sich aneinander. Gerade der FC schien aus seinen erkennbar höheren Fähigkeiten kein Kapital schlagen zu wollen. Schade eigentlich, sonst hätte es bestimmt mehr von den erhofften Fouls zu sehen gegeben. ![]() Leider zu selten: Zwei Springer sorgen für das abrupte Ende eines Rintelner Sprints. In der 40. Minute dann die erste nennenswerte Begebenheit. Der Rintelner Stürmer Christopher Möller ist frei im gegnerischen Strafraum, umkurvt den Springer Torwart und schiebt aus ungefähr 10 Metern ein. Vier Minuten später steht er erneut frei vor dem Gästetor und versenkt das Leder aus ähnlicher Distanz. Der 2:0-Halbzeitstand war eher glücklich, sorgte aber bei den ungefähr 50 Zuschauern für gute Stimmung. Das Spiel ließ sich sonst mit der bekannten Formel “Not gegen Elend” gut beschreiben. Im zweiten Durchgang spielten die Springer etwas engagierter, kassierten aber prompt das dritte Gegentor. Ein wirklich sehenswerter Heber aus 15 Metern überwand den Gästetorwart. Torschütze: Thomas Mau. Besonders Begleitung S., in der Springer Szene bei den “Little Boys” eine feste Größe, war außer sich. Ich trank derweil Weizen. Dann kurz Hoffnung für die Gastmannschaft. Von der linken Seiten hämmert ein Springer den Ball ins Netz. Der Treffer fiel aus dem Nichts und dahin verschwand der FC dann auch wieder. Kurz vor Schluss erzielte dann Thomas Mau sein zweites Tor, als er einen Abpraller ins leere Tor bugsierte. Rinteln konnte sich so etwas freistrampeln im Abstiegskampf. Für Springe dagegen geht es weder nach oben noch nach unten. ![]() Ein Spieler des FC Springe nach dem Abpfiff. Genauso beweglich war seine Mannschaft schon während des Spiels. Der Sieg des SC wurde im Anschluss gebührend zelebriert, zuerst mit verspielten Feierlichkeiten auf einem Kinderspielplatz und anschließend bei Bier und Brathähnchen im besten Imbiss der Welt. Ich bedanke mich nochmal herzlichst für diesen grandiosen Sonntag! Mittwoch, 20. Februar 2008„Ich dusche immer mit dem Arsch zur Wand“
... sagte Frank Rost einmal, da er sich vor schwulen Fußballern in der Mannschaft fürchtete. Wie kommt es zu der latenten Homophobie im professionellen Fußball? Mit dieser Frage befasst sich Lizas Welt im exzellenten Artikel “Football’s Coming Out”. Ein expliziter Lesetipp, unbedingt reinschauen!
Dienstag, 19. Februar 2008Das Spiel des Jahres
Manchmal ist Fußball wie Weihnachten. Einmal im Jahr kommen die Bayern nach Hannover, einmal im Jahr freut sich die Lokalpresse unheimlich darüber, einmal im Jahr schenkt man den Bayern drei Punkte.
Was ist also so toll an diesem Spiel? Nichts. Trotzdem rennen die Leute, die sich sonst überhaupt nicht für 96 interessieren, dahin. Mit der Konsequenz, dass ich länger als sonst auf mein Bier warten muss. Vielleicht trinke ich das beim nächsten Mal erst nach der 80. Minute, denn dann sind genau diese Leute wieder weg. Schließlich hat sich bis dahin meist herausgestellt, dass Bayern - Überraschung - mal wieder gewinnt. Aber so ist das nun mal zu Weihnachten. Man weiß was passiert, man weiß meist, welche Geschenke man bekommt und man muss sich mit Leuten abgeben, denen man den Rest des Jahres aus dem Weg geht. Deswegen geht die Vorfreude auf Weihnachten mit jedem Lebensjahr zurück (dies soll kein Urteil über den Geisteszustand hannoverscher Sportredaktionen darstellen). Nur in der nächsten Saison, da wird alles anders. Schließlich wird vielleicht ein ehemaliger Prager Bistro-Besitzer wieder die Schuhe für 96 schnüren. Montag, 14. Januar 2008Viel Überwachung, wenig Prävention
Das Land Sachsen plant eine verstärkte Überwachung gewaltbereiter Fußballfans, nachdem es in den letzten Wochen erneut zu Zusammenstößen verschiedener Fangruppen und der Polizei gekommen war. Es sollen neben Drohnen, mit deren Hilfe man Randalierer aus der Luft identifizieren will, auch verstärkt so genannte szenekundige Beamte eingesetzt werden. Diese sollen dazu beitragen, dass “die Polizei gewaltbereiten Fans ausreichend habhaft werden und Stadionverbote durchsetzen” kann. Denn im Moment seien die Beamten vor allem damit befasst, die Lage bei Ausschreitungen unter Kontrolle zu bringen. Da der Freistaat durch die Krawalle einen Imageschaden befürchtet und deshalb u.a. um die Vergabe von Spielen der Frauenfußball-WM an ihre Städte bangt, sollen die Krawallverursacher stärker beobachtet werden.
Das von der CDU geleitete Innenministerium ist also offensichtlich der Meinung, dass sich das Problem der Randale auflöst, in dem man möglichst viele Stadionverbote ausspricht. Eine Praxis, die sich in den letzten Jahren als nicht besonders erfolgreich erwiesen hat. Schließlich wird nicht unbedingt nur im Stadion geprügelt, sondern besonders oft außerhalb. Zudem werden oft Unbeteiligte Opfer eines Stadionverbots, denn neben denen, gegen die ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet wurde, können auch “die Daten von Personen gespeichert (werden), gegen die von der Polizei Personalienfeststellungen, Platzverweise und Ingewahrsamnahmen angeordnet wurden, wenn bestimmte Tatsachen die Annahme rechtfertigten, dass sich diese Personen zukünftig im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen an Straftaten von erheblicher Bedeutung beteiligen werden”, so die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze. Immer wieder wurden Fälle bekannt, in denen ungefährliche Fans zur falschen Zeit am falschen Ort waren und mit einem Stadionverbot belegt wurden. Einziger Lichtblick im Programm des Innenministeriums: Die Präventivarbeit der Fanprojekte soll mit 300000€ gefördert werden. Dieser vernünftige Weg wird aber erst jetzt beschritten, nachdem es zu Streitigkeiten über die (mangelnde) Finanzierung durch den Freistaat gekommen war. Freitag, 11. Januar 2008Märchen-Klinsi folgt Gottmar
Der FC Bayern ist auf der Suche nach einem neuen Trainer als Nachfolger für (G)Ottmar Hitzfeld fündig geworden. Es ist der gewünschte Trainer von internationalem Format, zumindest wenn man den Wohnort betrachtet. Es ist Jürgen Klinsmann!
Diese Entscheidung ist durchaus mutig, wirft aber auch einige Fragen auf. Zum Beispiel die, ob Klinsmann kompetent genug für diesen Job ist. Er hat noch nie eine Vereinsmannschaft trainiert und überhaupt kaum Erfahrung als Trainer. Seine Motivationsfähigkeit ist unbestritten, aber kann er diese über eine lange Saison so einteilen, dass sie immer - oder zumindest oft - Wirkung zeigt? Oder werden die Spieler bereits nach kurzer Zeit ermüden und der Effekt verpuffen? Außerdem stellt sich die Frage nach der taktischen Kompetenz. Bei der WM 2006 hatte es den Anschein, dass vor allem Jogi Löw für die taktischen Maßnahmen der Nationalmannschaft verantwortlich war. Das Grundkonzept, offensiver Fußball aus einer 4-4-2-Aufstellung, wurde höchstwahrscheinlich von Klinsmann festgelegt. Die Feinheiten in der Umsetzung wurden aber mit Sicherheit vom als Taktikfuchs verschrienen Löw vorgenommen. Was hat Klinsmann von Löw gelernt und wie wichtig sind diese Feinheiten überhaupt bei einer Mannschaft, die mit solchen hochkarätigen, erfahrenen Spielern besetzt ist? Ein dritter Aspekt wird das Verhältnis zwischen Trainer, Vorstand und Medien sein. Mit Bayern-Manager Hoeneß hatte Klinsmann bereits als Bundestrainer einige Reiberen, sei es bezüglich des Wohnsitzes, der Torwartfrage oder der Trainingsmethoden. Wird es Hoeneß (und in der letzten Zeit vor allem auch Rummenigge) gelingen, sich in den Fragen des Tagesgeschäfts zurückzuhalten? Und wie werden Verein und Medien reagieren, sobald es zwei Niederlagen in Folge setzt? Mir persönlich erscheint die Wahl Klinsmanns, je länger ich darüber nachdenke, als immer bessere Option. Er wird den Fußball spielen lassen, den Hoeneß und das Operettenpublikum in München sehen wollen. Maßstab muss allerdings der Europapokal sein. Wenn es Klinsmann hier gelingt auch mal ein unansehnliches Eins-Null über die Zeit zu retten, dann halte ich die Erfolgsaussichten für relativ groß. Schließlich muss er der Mannschaft nicht beibringen, wie sie im Raum zu verteidigen oder wann ein Verteidiger rauszurücken hat. Dafür ist die Mannschaft erfahren genug. Zudem muss Klinsmann versuchen seine Motivationsgabe einzuteilen. Dies dürfte ihm vielleicht schwierig fallen, da es ihn vor eine ungewohnte Situation stellt. Das Verhältnis zur Vereinsspitze dürfte geklärt sein, zumindest im Moment, sonst hätte er diesen Vertrag wohl nicht abgeschlossen. Aber es ist auch klar, dass sobald der Erfolg ausbleibt, die “Mechanismen des Geschäfts” greifen werden. Die Bayern werden es sich nicht leisten können oder wollen im Fall des Misserfolgs an Klinsmann festzuhalten. Dann wird er genauso schnell in die Tonne (ge)treten wie alle anderen Trainer auch. Freitag, 28. Dezember 2007Wie alles begann...
Momentan ist mir langweilig. Es ist nämlich Winterpause in der Bundesliga. Während in den letzten Jahren, in denen 96 im unteren Drittel der Tabelle rumkrebste, noch schnell einige Kracher-Transfers getätigt wurden - man denke an Götter wie Stanko Svitlica (ein Tor, immerhin gegen Bayern) oder Veljko Paunovic (kein Tor, gegen keine Mannschaft) - passiert momentan überhaupt nichts. Die hannoverschen Sportjournalisten scheinen deshalb ähnlich gelangweilt wie ich und befassen sich mit wichtigen Themen wie der Glücksrückennummer von Neuzugang Ismael, die er leider in der Rückrunde nicht tragen darf. Ich möchte stattdessen darüber berichten, wie ich zu 96 gekommen bin. Dies sind alles nur Erinnerungen eines damals Achtjährigen, es ist also keine historische Genauigkeit zu erwarten.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, warum ich damals ins Stadion gegangen bin. Mein Vater war und ist glühender 96-Anhänger und vielleicht hatte er öfter davon gesprochen ins Stadion zu gehen. Jedenfalls lief bei uns zu Hause oft Fußball im Fernsehen und ich begann mich dafür zu interessieren. Also nahm mich mein Vater mit ins Niedersachsenstadion zum Pokalspiel gegen Saarbrücken in der Saison 1994/95. Mit dabei war auch mein Großvater, der mich übrigens im letzten Jahr damit überraschte, dass er die Hälfte der Namen der Meistermannschaft von 1938 auswendig wusste, und - glaube ich - meine Mutter. Wir hatten Sitzplätze auf der Gegengeraden und ich erinnere mich, dass diese damals mit Holzbänken bestückt war, wie man hier erkennen kann. Das Spiel war, obwohl 96 drei Jahre zuvor den DFB-Pokal gewonnen hatte, nicht gut besucht. Mein Vater erklärte mir, dass die Spieler gleich durch den Tunnel (hier im Vordergrund) auf das Spielfeld kommen würden. Als sie dies taten, schwenkte ich wie wild die Fahne, die mir mein Opa vor dem Spiel gekauft hatte. Mit dem Spiel selbst verbinde ich drei Erinnerungen. Zum einen denke ich an Stefan Studer, der eine Halbzeit lang die linke Bahn direkt vor mir beackerte. Zum anderen fällt mir Lothar Sippel ein, der vor der Saison mit großem Tamtam aus Dortmund nach Hannover gewechselt war und dessen Arme bei jedem Sprint wie schlackernde Suppenkellen an ihm vorbeiflogen. Zum dritten erinnere ich mich an ein Tor von 96. Der Ball wurde aus dem Mittelfeld nach rechts gespielt, von dort wieder nach innen und über die Linie gedrückt, ich glaube sogar von Suppen-Sippel. Leider war es Abseits. Saarbrücken schoss zwei Tore, die beide regulär fielen. Die habe ich aber ausgeblendet. Mit den Fans in der Kurve verbinde ich vor allem den Schlachtruf “91, 92, 93,...” sowie meine Frage, warum sie denn “HSV” riefen und nicht “96”. (Als mich ein Kumpel dasselbe mit 15 Jahren fragte, habe ich ihn ausgelacht.) So begann jedenfalls meine Karriere als 96-Fan und ich habe wahrscheinlich noch viele weitere, noch schlechtere Spiele als dies gesehen. Trotzdem möchte ich mir hier bei meinem Vater bedanken, dass er mich damals mit ins Stadion genommen hat. Und jetzt dürfen sich alle wieder mit der Rückennummer von Ismael beschäftigen. Montag, 19. November 2007Und nun - die Werbung
Samstag habe ich das erste Mal ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft im Stadion gesehen. Ich war ja schon bei vielen Kicks, aber Nationalelf war noch nicht darunter. Mich interessierten auch viel eher die anderen Besucher als das Spiel - es ging schließlich um wenig bis nichts, und der Gegner Zypern war nun auch nicht besonders attraktiv. Ich hatte mir vorgenommen tolerant gegenüber den anderen Zuschauern, von denen ich annahm, dass sie noch nie ein Stadion von innen gesehen hatten, zu sein. Dies stellte sich dann als schwierig heraus, als ich zum x-ten Mal von einem deutschen Fan mit Pickelhaube in den Landesfarben angequatscht wurde, ob ich denn auf seinem Platz sitzen würde. Nein, auch diesmal nicht!
Überhaupt war das Publikum, wie erwartet, sehr von Familien geprägt. Vor mir Mama und Papa mit sechsjähriger Tochter und hinter mir Kinder in etwa gleichem Alter. Anscheinend hatte sich der DFB darauf eingestellt, denn es wurde kinderfreundliches alkoholfreies Bier ausgeschenkt. Nun gut, eigentlich war mir das alles eher egal. Schließlich wollte ich in Ruhe Fußball gucken, ob es vernünftige Stimmung gibt oder nicht. (Bei Vereinsfußball sieht das dann wieder anders aus.) Wirklich erschrocken war ich dann auch nur über das Ausmaß des Eventcharakters. Ich hatte einiges erwartet - und auch bei 96 hat vieles inzwischen Einzug gehalten - aber diese Penetranz, mit der versucht wurde den Fans Stimmung aufzuoktroyieren und dabei zu werben und zu verkaufen, hat mich doch überrascht. Durch den Abend führten zwei Herren, die, ganz in Fanartikel gekleidet, die Stimmung pünktlich zu Spielbeginn auf den Siedepunkt bringen sollten. Deshalb wurden zunächst alle Tribünen nach ihrer Stimmung abgefragt. Osttribüne, seid ihr gut drauf? Das kam mir irgendwie bekannt vor, aus Schalke glaube ich. Wie dem auch sei. Anschließend wurde das neue, hässliche Trikot angepriesen (“nur 70€”) und die Mitgliedschaft im Fan-Club Nationalmannschaft powered by coca-cola beworben. Dieser Fan-Club Nationalmannschaft powered by coca-cola macht nämlich immer die tollen Choreographien. Und dieser Fan-Club Nationalmannschaft powered by coca-cola macht auch sonst ganz viele tolle Sachen und bringt viele tolle Vorteile. Zum Beispiel Rabatt auf das neue Trikot. Aber auch nur in diesem Monat. Zwischendurch wurde auch noch McDonalds als neuer Premiumpartner vorgestellt. Schließlich kommt es im Sport ja auch auf die richtige Ernährung an. Kurz vor Beginn des Spiels wurde noch einmal die Stimmung getestet und von den beiden Typen für grandios befunden. Und damit das auch so bleibt, kam das Maskottchen Paule aufs Feld. Und danach kam das, wofür doch alle gekommen waren. Nein, nicht das Spiel. Die Emotionen. Die Hymne. Die Weltmeister der Herzen. Und Kinder, die die Fahnen tragen durften. Hach. Schön. Immerhin, gespielt wurde dann doch noch. Und darüber war ich auch sehr froh, denn das was ich alles in nur 40 Minuten (!) vor Anpfiff ertragen musste, wurde halbwegs durch das Spiel entschädigt. Teilweise ansehnlicher Offensivfußball mit schnellen Kombination, haarsträubende Abwehrwackler hüben wie drüben und vier Tore. Einzig die Robert-Enke-Rufe nach einem Patzer von Lehmann ließen mich vor Scham im Boden versinken. Da soll diese Mannschaft unbedingt Europameister werden, nur der Torwart wird nicht unterstützt. Egal, was man von Lehmann halten mag, so eine Behandlung ist einfach unverschämt. Und seine Reaktion finde ich schon verständlich. Jedenfalls wird die Nationalmannschaft beim nächsten Mal auf meinen Besuch verzichten müssen. Ich schau halt doch lieber Halbevents in der Bundesliga.
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