Gaga Berlin

Lady Gaga in Berlin

Wie ein Teenie beim Konzert geknipst und das Ergebnis ist unbrauchbar? Egal, das da ist 2x Lady Gaga. Müsst ihr mir jetzt glauben.

Letzte Woche war ich bei der Show von Lady Gaga und hatte eine Menge Spaß! Genau wie übrigens auch Herm, der schon einen wunderschönen Bericht darüber geschrieben hat, und der Gerichtsreporter der HAZ.

Wirklich eindrucksvoll finde ich diese Mischung aus Punkrock-Attitüde und 100% Einsatz für die Fans. Ob sie sich nun wirklich freut über das selbst gebastelte Zeug, das die Leute aus der ersten Reihe auf die Bühne werfen? Geschenkt! Man muss einfach anerkennen, dass es beim „Born this Way Ball“ nicht langweiliges Playback gibt, sondern eine mit großen Aufwand inszenierte Show und jede Menge Interaktion mit dem Publikum.

Die Outfits wechselt Frau Gaga irgendwo hinter ihrer riesigen Bühnen-Ritterburg, während sie weiter singt. Apropos singen: Wie toll sie das kann, merkt man angesichts der unterschiedlich guten Songs nicht immer, aber doch oft genug. Egal wie man also zum Gaga-Dance-Pop steht: Ihr Erfolg ist sowohl durch Talent als auch durch verdammt viel Herzblut fundiert.

Als das Publikum mal etwas schlapp klingt, gibt es dann auch einen Rüffel: Jetzt muss trotz Donnerstag gefälligst Partystimmung her, schließlich geht Lady Gaga auch jeden verdammten Tag arbeiten! Und was für eine Arbeit: Für diese Welt-Tournee wird sie 110x auf dem Einhorn in die Halle reiten, den Überblick über zahllose Tänzer behalten und mal eben 24 Songs plus Choreografien abliefern müssen. Die Schelte war dann aber doch nicht ernst gemeint – „I love you so much Berlin!“

So hat meine erste riesige Chart-Pop-Show letztlich funktioniert wie ein gutes Konzert. Rauschende Ohren, zufriedenes Lächeln, bis nächstes Mal!

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