Tag-Archive: medien

Adblocker abschaffen!

500px-Zeichen_206.svg

Diese Woche hat ein Bericht von Sascha Pallenberg große Wellen geschlagen, demzufolge hinter dem sehr beliebten Browser-AddOn Adblock Plus ein „mafiöses Geschäftsmodell“ stehe.

Der Vorwurf: Die Macher von ABP haben sich mit Werbe-Vermarktern zusammengetan, die Plätze auf der „Whitelist“ de facto verkaufen oder an Kumpels weiterreichen. Das bedeutet im Klartext, dass ein Tool zum Ausblenden von Online-Werbung sich dadurch finanziert, einige Werber zu privilegieren und deren Konkurrenz zu schwächen.

Mir persönlich ist relativ schnuppe, wer sich da wie bereichert, und ob man angesichts der unklaren Gemengelage wirklich gleich von „Mafia“ sprechen sollte. Unappetitlich sieht die Sache irgendwie aus, da hat Pallenberg recht.

Das viel größere Problem ist aber: Nicht dieser spezielle Adblocker ist problematisch, sondern das ganze Konzept! Niemand sollte einen Adblocker installiert haben. (Ein paar Ausnahmen folgen gleich.) Weiterlesen…

2x Cross-Promotion

Inzwischen ist es schon wieder eine Weile her, aber ich wollte es hier auch erwähnen: Zwei Drittel der unkewl-Redaktion (darunter 100% der momentan tatsächlich hier aktiven Personen, aber ich will nicht zu viel meckern) kamen zu 15 minutes of fame im Weser-Kurier!

Den Artikel gibt es nicht online beim WK, aber mit freundlicher Genehmigung der Zeitung hier direkt bei uns:

Stammtisch (WK)

———————————

Außerdem habe ich jetzt leider noch einen Grund, dieses Blog schändlich zu vernachlässigen. Mit einer Gruppe von Mit-Doktoranden bin ich seit neuestem aktiv als „Science Blogger“ (nennt man das so?)…

Unter dem etwas unbescheidenen Namen IR Blog (International Relations Blog) wollen wir ab jetzt über Fachthemen schreiben, aber auch den Alltag als Doktorand. Wir freuen uns über alle, die vorbei schauen!

Bücher

Wenn man so will, schreibe ich gerade ein Buch. Na gut, ich schreibe nicht im engeren Sinne des Wortes gerade heute oder diese Woche daran, aber ich bereite es doch vor. So eine Dissertation hat schließlich üblicherweise den Umfang eines ganzen Buchs, und in vielen Fällen erscheint sie auch als solches. Daran haben weder Digitalisierung noch Open Access-Bewegung bis jetzt fundamental etwas geändert. Auch meine Promotionsschrift, sollte sie denn innerhalb der nächsten Jahre irgendwann fertig werden, hat also Chancen, einmal als gedrucktes Buch in einem Regal zu landen.

Ich war auch schon als Herausgeber an einem Sammelband beteiligt, der altmodisch auf Papier erschienen ist. Das ganze ist ein wissenschaftliches Fachbuch, also versteht mich nicht falsch: Wirklich lesen tun das nicht viele Menschen! Aber gedruckt ist es, und über WorldCat kann ich sehen, dass unser Werk in Bibliotheken auf mehreren Kontinenten steht. Auf mehreren Kontinenten, Mama hast du das gesehen!?

Weiterlesen…